Montag, 06. Dezember 2021

CDU Südliche Weinstraße will schlechtes Wahlergebnis analysieren und Weichen neu stellen

27. Oktober 2021 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional

CDU-Kreisvorsitzende Lena Hirschinger.
Foto: Rol H. Epple

SÜW – Mit einer Klausurtagung des Kreisvorstands und der Gemeinde- und Ortsverbandsvorsitzenden ist die CDU Südliche Weinstraße in den Aufarbeitungsprozess der Bundestagswahl gestartet.

„Zu einem ehrlichen und umfassenden Aufarbeitungsprozess gehört auch, dass wir es als CDU nicht
geschafft haben mit unseren Inhalten zu überzeugen“, so die Kreisvorsitzende Lena Hirschinger.
„Uns steht eine umfassende strukturelle und inhaltliche Neuausrichtung in der Partei bevor und
wir sind zu dieser umfassenden und für die Partei nicht immer angenehmen Arbeit bereit.“

Große Einigkeit herrsche in der SÜW-CDU darüber, dass sich künftig einiges ändern müsse. Die erzielten Ergebnisse bei der Bundestagswahl zeigten sowohl auf Bundes- als auch auf Wahlkreisebene einige Versäumnisse und Schwächen auf, die nicht allein auf die letzten Monate zurückzuführen seien.

„Trotz des hohen Engagements und der großen Regierungsverantwortung des im Kreisverband unumstrittenen Kandidaten Dr. Thomas Gebhart mussten auch in der Südpfalz Stimmenverluste verkraftet werden“, hieß es. Diese Tatsache gelte es in einem offenen Prozess zu analysieren, zu bewerten und anschließend Weichen für die Zukunft zu stellen. Das Wahlergebnis sei ernüchternd. Wichtig sei, „was wir jetzt daraus machen“, so die Kreisvorsitzende.

Im Rahmen einer Erneuerung und Modernisierung der Parteiarbeit gehöre es auch dazu, Bewährtes auf den Prüfstand zu stellen. Der CDU Südlichen Weinstraße sei es – unter Einbindung von Thomas Gebhart –  wichtig, nicht nur die Vergangenheit zu beleuchten, sondern vor allem die Ausarbeitung von Perspektiven und konkreten Handlungsoptionen für die Zukunft in den Fokus zu rücken.

Man wolle für Stammwähler interessant bleiben und gleichzeitig ein attraktives Angebot für Neu- und Erstwähler bieten, so der Kreisvorstand. Ein solcher Prozess könne nur erfolgreich sein, wenn es gelinge, sowohl alle Mitglieder als auch die Bürger umfassend anzusprechen und einzubinden. „Gemeinsam mit unseren Gemeinde- und Ortsverbänden werden wir die innerparteilichen Strukturen genau beleuchten, kommunale Themenschwerpunkte setzen, unsere Kommunikationswege ausbauen und auch in Zukunft stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger an der Südlichen Weinstraße haben. Dabei bieten wir allen Interessierten gerne die Möglichkeit zur Mitarbeit“, so Hirschinger.

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