Samstag 14.Februar 2026

CDU sagt Jahresauftakt-Klausur in Mainz wegen schwerer Wetterlage ab

8. Januar 2026 | Kategorie: Politik Rheinland-Pfalz, Regional, Regional

Die Wetterlage verschlechtert sich zusehends.
Symbolbild: Pfalz-Express

Berlin/Mainz – Die CDU hat ihre geplante Jahresauftaktklausur des Bundesvorstands in Mainz kurzfristig abgesagt. Grund sind die aktuellen schweren Wetterwarnungen in weiten Teilen Deutschlands.

„Aufgrund der eindringlichen Wetterwarnungen und der damit verbundenen Gefahrenlage sowie den angekündigten Zug- und Flugausfällen sehen wir uns leider gezwungen, unsere Jahresauftaktklausur am kommenden Freitag und Samstag abzusagen“, teilte die Partei am Donnerstag mit.

Das Treffen sollte in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz stattfinden. Bundeskanzler Friedrich Merz wollte direkt von der CSU-Klausur im Kloster Seeon anreisen.

Ob und wann ein Ersatztermin stattfindet, ist derzeit noch offen.

Aktuelle Wetterlage: Sturmtief „Elli“ sorgt für Chaos

Deutschland befindet sich derzeit im Griff eines markanten Wintereinbruchs. Das Sturmtief „Elli“ bringt ab Freitag, 9. Januar 2026, heftige Schneefälle, starke Winde und gefährliches Glatteis durch gefrierenden Regen.

Wetterlage in Rheinland-Pfalz am 8. Januar 2026

Heute dominiert winterliches Wetter mit dichten Wolken und vereinzelten Schneefällen oder Schneeschauern, besonders in höheren Lagen wie der Eifel. Die Temperaturen bleiben kalt: Höchstwerte liegen zwischen -1 °C in den Hochlagen und bis zu +5 °C am Rhein. Es herrscht oft Dauerfrost, vor allem im Norden und Osten. Der Wind frischt aus Süd bis Südwest auf, in Hochlagen mit steifen bis stürmischen Böen (bis 70 km/h). Verbreitet besteht Glättegefahr durch Schnee oder überfrierende Nässe. Ein einfließendes Sturmtief vom Atlantik macht sich bemerkbar, Sonnenschein ist rar.

Wetterlage am 9. Januar 2026 

Morgen wird es vorübergehend milder, aber unbeständig und nass. Bedeckt mit kräftigen Niederschlägen, die von Südwesten kommen: Im Tiefland oft Regen, im Bergland zunächst Schnee, der später in Regen oder Schneeregen übergeht.

Höchsttemperaturen steigen auf +3 bis +9 °C, tagsüber aber wieder Abkühlung möglich. Stark böiger bis stürmischer Südwestwind mit Sturmböen (60–85 km/h, in Hochlagen bis 100 km/h). Glätte durch Schneematsch oder gefrierenden Regen bleibt ein Thema, besonders nachts. Am Wochenende kühlt es wieder ab mit Neuschnee.

 Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt insgesamt vor:

  • Kräftigen Schneefällen mit 5–15 cm Neuschnee, lokal mehr in Staulagen
  • Schneeverwehungen durch stürmische Böen, im Norden und Bergland teils orkanartige Winde
  • Gefrierendem Regen besonders in der Mitte und im Süden mit erheblicher Glatteisgefahr (teils amtliche Unwetterwarnungen)

Besonders betroffen sind der Norden und Osten (Schneesturm-Risiko), aber auch der Südwesten und die Mitte durch den Übergang zu Regen und Glatteis. Es drohen massive Verkehrsbehinderungen, Ausfälle im Bahn- und Flugverkehr sowie eine hohe Unfallgefahr auf den Straßen.

 

 

Zur Startseite

Abonnieren Sie auch unseren Pfalz-Express-Kanal bei YouTube

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentare sind geschlossen