Bürgerinitiative „B10 4-Spuren jetzt“: B10-Ausbau in vier Spuren rückt näher

14. Juni 2014 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Regional, Südwestpfalz und Westpfalz

So stellt sich die Bürgerinitiative den vierspurigen Ausbau (rechts) der B10 vor.
Foto: bi

Südwestpfalz. Erich Weiss, Vorstand der Bürgerinitiative B10- 4 Spuren jetzt e.V.“ ist hoch erfreut und zufrieden, denn ein vierspuriger Ausbau der B10 rückt eventuell schneller näher als geglaubt.

„Wir haben, entgegen dem erklärten Willen der Grünen in der Landesregierung, erreicht , dass der Lückenschluss im B10-Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Landau in die Planung für den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde“, gibt Weiss bekannt.

Dieser Erfolg sei das Ergebnis einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen der Bürgerinitiative,den politisch Verantwortlichen der Region und der Wirtschaft, vertreten durch IHK und HWK.

Alle hätten das Ziel der BI konsequent unterstützt und nicht „klaglos hingenommen“, dass die Landesregierung den Ausbau der B10 nur bis Hauenstein fortführen wollte.

Weiss erläutert den weiteren Prozess: „Jetzt werden die Pläne für den Lückenschluss im B10-Ausbau zwischen Hinterweidenthal und Landau von einem Gutachter geprüft und bewertet, wie bundesweit alle anderen gemeldeten Projekte auch.

Mögliche Prioritäts-Einstufungen sind: Vordringlicher Bedarf plus, Vordringlicher Bedarf, Weiterer Bedarf oder Kein Bedarf. Diese Bewertungen werden bis 2015 dauern und dann wird die BI in enger Abstimmung mit den regionalen Politikern zusammen prüfen, ob die Einstufung nach unserer Vorstellung ausgefallen ist, oder ob ergänzende Angaben erfolgen müssen.“

Die Bürgerinitiative hat „gemeinsam mit Politik und Wirtschaft der Region“ erreicht, dass der Lückenschluss im Ausbau der B10 auch ohne Anmeldung durch die Landesregierung  in den
Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde. Damit ist die B10 neben der Schiersteiner-Brücke bei Mainz bundesweit das einzige Verkehrsprojekt, „das es auch ohne Unterstützung/Beantragung der zuständigen Landesregierung in das Prüfungs-Stadium beim Bund gebracht hat“, so Weiss.

„Die Region wird sich nicht mit diesem ersten, aber entscheidenden Erfolg zufriedengeben, sondern dafür kämpfen, dass die B10 zwischen Hinterweidenthal und Landau lückenlos vierstreifig ausgebaut wird, damit die südpfälzischen Anliegergemeinden einen wirkungsvollen Lärmschutz, die Südwestpfalz eine leistungsfähige Verkehrsanbindung und alle Autofahrer eine sichere Straße bekommen.“

Unfälle, wie jener im März tödlich verlaufene, sollen zukünftig verhindert werden. „Alle, die gegen
den vierstreifigen Ausbau der B10 zwischen Hinterweidenthal und Landau sind, nehmen tödliche Unfälle wie diesen billigend in Kauf“, beklagt Weiss.

Menschenleben nicht zu gefährden oder gar zu retten, wäre auf der B10 durch einen verkehrssicheren vierstreifigen Ausbau leicht möglich, ist er sich sicher. „Alle anderen Argumente müssen bei einer Abwägung in die zweite Reihe treten, das Wichtigste ist der Mensch.“ (desa/red)

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