Dienstag, 18. Juni 2019

Bad Dürkheimer Wirtschaftsförderung: Unternehmensbesuch des Landrats bei der Traditionsschreinerei Fuder in Weidenthal

26. Dezember 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Wirtschaft in der Region

Landrat Ihlenfeld (3.v.r.) und die Referentin des Landkreises für Tourismus und Wirtschaftsförderung, Gabi Schott, besuchten die Firma Fuder in Weidenthal.
Foto: kv-süw

Weidenthal. „Die Firma Fuder ist ein traditionsreiches Familienunternehmen. Ich freue mich, hier zu Besuch zu sein“, sagte Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld vor Kurzem bei einem Besuch in Weidenthal.

Im Rahmen der Wirtschaftsförderung möchte er künftig kleinen und großen Unternehmen im Landkreis Bad Dürkheim in unregelmäßigen Abständen einen Besuch abstatten. Hierzu war er beim Schreinerbetrieb Fuder zu Gast.

Die Schreinerei Fuder hat sich auf Fensterbau und Innenausbau spezialisiert und bietet individuelle Lösungen an. Vor allem hat sie ihre Nische in der Altbausanierung gefunden, wenn passgenaue Holzfenster gebraucht werden, die als Einzelstücke angefertigt werden.

Eine computergestützte Produktion macht’s möglich: Vorprogrammiert stellen die Maschinen die Einzelteile für jedes Objekt gesondert her. Auch die Lackiererei funktioniert automatisiert. Die Fenster produziert Fuder aus Holz oder Holz-Aluminium, ihre Überzeugung spricht gegen Plastik. Neben Fenstern und Türen ist Innenausbau, auch hier individuelle Möbellösungen, ein Standbein.

„90 % der Aufträge erhalten wir über Weiterempfehlung“, berichten die Brüder Bernd, Frank und Jochen Fuder. Sie führen die Schreinerei in vierter Generation. In einem Umkreis von etwa 100 Kilometern sind sie aktiv, hauptsächlich in der Vorderpfalz.

„Da wir viel in Altbauten arbeiten, brauchen die Menschen Vertrauen zu uns. Die Leute wohnen in den Objekten, wir sind in Privatbereichen, da müssen unsere Mitarbeiter mit umgehen können.“ Etwa 30 Mitarbeiter zählt die Firma Fuder aktuell, regelmäßig werden Praktikums- und Ausbildungsplätze angeboten. Doch wie vielen Betrieben fällt es auch Fuder schwer, geeigneten Nachwuchs zu finden. Sie freuen sich über engagierte Bewerber.

Die Firma wurde 1928 vom Großvater in Lindenberg gegründet, nach dem Krieg zog Fuder Anfang der 50er Jahre nach Weidenthal um. Am jetzigen Standort in der Hauptstraße ist die Firma seit den 60er Jahren ansässig.

Nach einem Rundgang durch die Produktion stellte Landrat Ihlenfeld beeindruckt fest: „Es ist schön, solche modernen, spezialisierten Firmen bei uns im Landkreis zu wissen, die ihre Nische gefunden haben. Hier trifft wirklich Tradition auf Moderne.

Eine Ausbildung als Schreinerin oder Schreiner in dieser Firma ist eine anspruchsvolle Aufgabe – durch die Online-Produktion braucht man nicht nur handwerkliches Geschick, es geht auch ums Programmieren. Ich hoffe, dass sich noch viele interessierte junge Leute für diesen spannenden Beruf finden.“

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