Montag, 13. Juli 2020

Aus dem Nest gefallen – schnelle Hilfe für kleine Jungvögel

13. Mai 2020 | noch keine Kommentare | Kategorie: Freizeit & Hobby, Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Ratgeber, Rhein-Pfalz-Kreis, Südwestpfalz und Westpfalz

Foto: Hermann Weber

Um Hilfe für Jungvögel und die Natur bittet Hermann Weber aus Berg, der auch gerne zur Unterstützung bereit ist. Denn: „Jedes Leben, und sei es noch so klein, ist kostbar, und bei kleinen Vögeln ist schnelle Hilfe wichtig“.

Er rät abzuwarten und zu beobachten, falls man einen Jungvogel im Garten sieht, der aus dem Nest gefallen ist. Die Jungtiere rufen oft und die Eltern befinden sich meist in der Nähe. Man kann dann aus der Distanz beobachten, ob der Jungvogel gefüttert wird und diesen, falls er an einer befahrenen Strasse sitzt, in einen Busch oder auf einen Baum setzen. Die Hauskatze sollte man auf jeden Fall wegsperren.

Falls die Eltern den Vogel nicht mehr füttern, braucht er dringend und schnelle Hilfe. Unterkühlte Vögel sollte man zum Aufwärmen in beide Hände nehmen und erst dann Futter geben, auch wenn er herzergreifend bettelt. Am besten sind Heimchen aus einem Zoofachgeschäft, aber bitte niemals Brot oder Ei- und Nestlingsfutter.

Wenn man keine Erfahrung hat gilt es keine Experimente zu machen. Es gibt die Wildvogelrettung e.V. in Bad Dürkheim (hauptsächlich Sing-und Rabenvögel ) Tel.: 0176 315 20222 . Bei Greifvögeln und Eulen gibt es die Greifvogelstation in Hassloch, Tel. 0171 285 8257, Mail: Greifvogelstation-Hassloch@t-online.de.

Kunstprofessor Hermann Weber und alle Vogelliebhaber wissen, dass es gerade auch in der Brutzeit wichtig ist, die Vögel zu füttern. Meisenknödel und Vogelfutter helfen, dass sie bei Kräften bleiben und ihre Jungvögel versorgen können. Und in diesen trockenen Zeiten ist eine flache Schale mit frischem Wasser wichtig, die regelmäßig gereinigt werden sollte.

Durch die moderne Landwirtschaft mit Insektiziden und Monokulturen gibt es immer weniger Insekten und die Vögel samt ihrer Jungen verhungern regelrecht. Weber bezieht sich auf Experten, die von etwa 12 Millionen verlorener Brutpaare ausgehen, „das ist auch ein dringender Appell, die Gärten wieder vogelfreundlicher zu gestalten“. Er selbst hat schon vielseitige Erfahrungen und ist gerne bereit bei Fragen Auskunft und Unterstützung zu geben.

Kontakt: Hermann Weber Ludwigstrasse 5 76768 Berg Tel.: 07273 9497086

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