Mittwoch, 23. Oktober 2019

„Alles zu verbieten,kann keine Lösung sein“:  – Junge Union und Thomas Gebhart diskutieren mit Gästen über Klimapolitik

Klimaschutz durch Innovation

21. September 2019 | 1 Kommentare | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Politik regional

Foto über JU Südpfalz

Südpfalz – Die drei südpfälzischen Kreisverbände der Jungen Union (JU), Landau, Germersheim und Südliche Weinstraße haben mit dem südpfälzischen CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart eine Diskussionsrunde zum Klimaschutz in Landau veranstaltet.

Unter dem Titel „Klimaschutz ja, aber wie?“ sprach man auf dem ehemaligen Landesgartenschaugelände darüber, ob eine CO2-Steuer oder der Emissionshandel das geeignetere Instrument für eine effektive und zugleich sozial gerechte Senkung der CO2- Emissionen darstellt.

Lena Dürphold, die Kreisvorsitzende der JU Landau, freute sich über die rege Diskussion der Teilnehmer: „Der Klimaschutz ist ein sehr wichtiges Thema unserer Zeit. Unsere Aufgabe ist es, diesen ökonomisch verträglich zu machen. Der heutige Wohlstand der Gesellschaft kann weder ohne intakte Umwelt noch ohne Wirtschaft erhalten werden. Nun gilt es schnell zu handeln und Lösungen für Probleme wie die Erderwärmung, den Abfall oder die Emissionsausstöße zu finden.“

Auch über die Eigenverantwortlichkeit der Verbraucher wurde gesprochen. Eine gesteigerte Transparenz des CO2-Ausstoßes bei der Herstellung von Produkten könnte ein bewusstes Verhalten der Konsumenten fördern.

Innovation statt Verbote

Wichtig sei aber vor allem, dass die Klimaziele durch Innovation statt durch Verbote erreicht werden. „Wir müssen Umwelt, Wirtschaft und die sozialen Aspekte in Einklang bringen. Nur wenn uns das gelingt haben wir die Chance, dass uns andere Länder auf unserem Weg folgen“, betonte Gebhart, der von 2009 bis 2018 Mitglied des Umweltausschusses des Deutschen Bundestages und Teil der Delegationen der Weltklimakonferenzen war.

Nur durch moderne und innovative Lösungen könne man Spitzenreiter im Klimaschutz werden. Die Klimaerwärmung sei ein weltweites Problem, das man alleine in Deutschland nicht lösen könne, so Gebhart weiter.

Wichtig sei zudem, eine Lösung zu finden, die den Ausstoß von CO2 effektiv senke, aber gleichzeitig die deutschen Unternehmen nicht unverhältnismäßig belaste, wie mehrere Teilnehmer der Diskussion betonten. Wenn deutsche Unternehmen durch übermäßige Belastungen ihre Produktion ins Ausland verlegten, sei nichts gewonnen. Die Arbeitsplätze in Deutschland gingen verloren und das CO2 würde weiterhin ausgestoßen.

Gregory Meyer, Kreisvorsitzender des JU Kreisverbands Germersheim, fügt hinzu: „Viele Länder auf dieser Welt wünschen sich wirtschaftlichen Aufschwung und einen höheren Lebensstandard für ihre Bevölkerung. Dieses Wirtschaftswachstum klimaschonend zu erreichen ist das große Ziel. Die Industriestaaten müssen zeigen, dass das möglich ist. Bei einer Rückentwicklung in die vorindustrielle Zeit wird uns niemand folgen. Wir können und müssen die Emissionen durch marktwirtschaftliche Instrumente senken. Alles zu verbieten, kann keine Lösung sein.“

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Ein Kommentar auf "„Alles zu verbieten,kann keine Lösung sein“:  – Junge Union und Thomas Gebhart diskutieren mit Gästen über Klimapolitik"

  1. Makamabesi sagt:

    Die lezten Worte vom 1. Offizier der Titanic:

    Käptn, das Bild hängt schief!

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