
Hubert Aiwanger.
Foto: Pfalz-Express/Ahme
Berlin – Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler (FW), Hubert Aiwanger, möchte nach der erfolgreichen Landtagswahl in Bayern seine Partei auch auf Bundesebene etablieren.
„Wir wollen neben Bayern natürlich auch in andere Bundesländer und in den Bundestag“, sagte Aiwanger den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das Potential für den Einzug in den Bundestag haben wir auf jeden Fall.“
Sollte die große Koalition in Berlin vorzeitig scheitern, rechnet sich Aiwanger gute Chancen aus, die Fünf-Prozent-Hürde zu überwinden.
„Wenn wir genügend Zeit hätten für einen guten Wahlkampf, könnte uns das in den Bundestag tragen.“ Zunächst sei es aber das Ziel, am Sonntag in Hessen in den Landtag einzuziehen, so Aiwanger.
„Wir setzen auf alle Wähler, die unzufrieden sind mit den etablierten Parteien und erkennen, dass die AfD als radikale Partei eben auch keine Alternative ist – schon gar keine koalitionsfähige Alternative.“
An der Regierungsbildung mit der CS U in Bayern hat Aiwanger kaum noch Zweifel. „Nur wenn die CSU massiv unfair werden würde, könnte die Regierungsbildung noch platzen.“
Dass in einer möglichen Regierung der ehemalige Fernseh-Richter Alexander Hold ein Ministeramt erhalten könnte, schloss Aiwanger nicht aus.
„Über den genauen Posten, den er bekommen wird, möchte ich noch nichts sagen. Aber er wird mit Sicherheit eine herausragende Rolle spielen in unserem künftigen Team.“(dts Nachrichtenagentur)

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