Sonntag, 05. Februar 2023

Ängste und Panikattacken überwinden – diese Maßnahmen können helfen

2. Februar 2022 | Kategorie: Gesundheit, Ratgeber

Raus aus dem Tief.
Bild von Alfonso Cerezo auf Pixabay

Jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben Angst. Die einen häufiger, die anderen nur selten. Angst ist eine sinnvolle biologische Reaktion des menschlichen Körpers, um in gefährlichen Situationen besser auf die Flucht vorbereitet zu sein und sich in Sicherheit zu bringen.

Dies hat körperliche sowie mentale Auswirkungen. In einer Angstsituation schlägt das Herz schneller, damit die Muskeln optimal mit Blut versorgt sind und im ganzen Körper wird Adrenalin ausgeschüttet. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Angst dazu dient, das Leben zu erhalten. So war es schon zu Zeiten der Entstehung der Menschheit und so ist es auch heute.

Nicht immer entsteht Angst aber in einer bedrohlichen Situation. Es gibt verschiedene Dinge, die Angst oder Panik in einem Menschen auslösen können. Das kann zum Beispiel die Angst vor der Höhe, Schmerzen, bestimmten Tieren oder auch einer Klausur in der Schule sein. Für jeden ist es etwas anderes, das die Angst auslöst. Während der eine erst bei einem Bungee-Sprung ein wenig feuchte Hände bekommt, hat der andere bereits Angst, wenn er nur auf dem Zwei-Meter-Brett im Schwimmbad steht. In diesem Artikel erklären wir, wie man mit der Angst richtig umgeht und sie langfristig überwinden kann.

Hypnose gegen Panik und Ängste

Ein hilfreiches Mittel gegen Ängste kann beispielsweise Hypnose sein. Ist es nämlich beispielsweise der Fall, dass die Angst zum ständigen Begleiter im Alltag wird, kann man möglicherweise von einer Angststörung ausgehen. Hierbei kann das Leben des Betroffenen in bestimmten Situationen wie beispielsweise im Flugzeug bei Flugangst oder im Aufzug bei Platzangst zu einer großen Belastung werden. Wer mit Phobien, Panikattacken oder Ängsten zu kämpfen hat, könnte daher den Weg der Hypnose wählen. Ein Therapeut, der Hypnose praktiziert, findet sich grundsätzlich in jeder größeren Stadt wie beispielsweise Hypnose Köln.

Das Erleben der Symptome bei Angst hat starke Ähnlichkeit mit dem Trance-Erleben, welches bei einer Hypnose hervorgerufen wird. Ein starkes Empfinden von Angst geht häufig mit einem Tunnel-Blick sowie physischen Begleiterscheinungen einher und wird aus diesem Grund als negativer Zustand wahrgenommen. Eine solche Dissoziation erfolgt ebenfalls bei der Hypnose, nur eben mit positiven Begleiterscheinungen wie beispielsweise Selbstwirksamkeit und Entspannung. Menschen mit Angst und Panikattacken sind demnach gut empfänglich für die Hypnose. Hierdurch wird es möglich, mit der Selbsthypnose die Angst zu steuern und einen anderen Umgang damit zu finden.

Konfrontation zur Überwindung der Angst

Manchmal ist das beste Mittel gegen die Angst, sich ihr einfach zu stellen. Hat man beispielsweise Angst davor, eine Präsentation zu halten, sollte man öfter vor vielen Leuten sprechen. Indem man die unangenehme Situation immer wieder durch eine Krankschreibung umgeht, wird die Angst mit der Zeit immer größer. Zwar lässt die Angst in dem Moment nach, aber man hat das Problem eher aufgeschoben als aufgehoben. Kommt es dann zum nächsten Termin für die Präsentation, wird die Panik davor noch größer sein.

Es klingt zwar zunächst schwer, sich seiner Angst zu stellen, bringt aber eine durchaus positive Erkenntnis mit sich: Die Angst lässt mit der Zeit nach. Wer sich immer und immer wieder mit seinen Ängsten konfrontiert, erreicht irgendwann den Höhepunkt. Danach lässt die Angst automatisch nach und man hat sie überwunden. Dies nennt man das Adaptionsprinzip. Wie schnell das Nachlassen einsetzt, ist bei jedem unterschiedlich. Sicher ist aber, dass der Punkt irgendwann kommt.

Akzeptanz und Entspannungsübungen

Die Angst gehört zum menschlichen Leben so dazu wie die Freude. Man wird sie nicht komplett eliminieren können, aber lernen, damit umzugehen. Ein Weg kann es sein, die Angst ganz einfach zu akzeptieren. So wie man seine Macken und Fehler akzeptiert, kann man auch die Angst vor etwas akzeptieren. Dieser Prozess ist der erste Schritt zum Nachlassen. Indem man die Angst annimmt und nicht aktiv versucht sie loszuwerden, beschleunigt man das Nachlassen. Die Akzeptanz ist keineswegs ein Zeichen von Schwäche, sondern vielmehr die Voraussetzung dafür angemessen mit seinen Ängsten umgehen zu können.

Nachdem man den Prozess der Akzeptanz durchlaufen hat, ist es zudem empfehlenswert, Entspannungsübungen zu praktizieren. In Angstsituationen können Atemübungen oder eine kurze Meditation hilfreich sein und die physischen Symptome mildern. Hat man beispielsweise Flugangst, kann man vor dem Flug im Wartebereich einige entspannende Übungen anwenden, die die Angst verringern. Auf diese Weise ist es dann möglich, den Flug befreiter zu überstehen und sich gleichzeitig leichter mit dieser Angstsituation auseinanderzusetzen.

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