Freitag, 20. Juli 2018

25 Jahre Hotelfachschule an der Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße: „Klein, fein und kompetent!“

25. Juni 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Regional

25 Jahre Hofa – das wurde in der BBS Edenkoben ausgiebig gefeiert.
Foto: M. Lemcke

Edenkoben. Erneut gibt es an der Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße Grund zum Feiern. Denn die Hotelfachschule, auch liebevoll Hofa genannt, gemeinhin eines der Herzstücke des Standortes Edenkoben, zelebriert in diesem Jahr ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen.

Gefeiert wurde das Jubiläum schon mit einem Ball, jetzt trafen sich Ehemalige, Kollegen, Weggefährten und die Schulleitung, um auf die Anfänge zurückzublicken und auf die gemeinsam vorangetriebenen Entwicklungen anzustoßen.

Ins Leben gerufen wurde die Hofa im Jahre 1993 vom damaligen Landrat Gerhard Weber, dem Schulleiter Herrn Nauert und Studiendirektorin Cornelia Füge mit dem Ziel, die einheimische Region zu stärken.

Neben der Ausbildung zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt fand hier auch der zweijährige Studiengang der Höheren Berufsfachschule für Hotelmanagement schnell Zulauf. Schon in den Anfängen kristallisierte sich dabei das auch heute noch vertretene Leitbild „Think global, study local“ heraus, vermittels dessen, die Studierenden nicht nur vom Unterricht in den klassischen Managementtheorien und regionalen Workshops sondern im Besonderen auch von ihrer im Rahmen der Ausbildung vorgesehenen internationalen Praxiserfahrung profitieren konnten.

Auf eben dieses Motto ging bei der Jubiläumsfeier Simone Meyer-Hörstgen, selbst Fachpraxislehrerin und allgemein Organisatorin innerhalb der Hofa, verstärkt ein und führte durch die Veranstaltung.

Dabei verdeutlichte sie den Anwesenden, dass, das Sein und Werden der Hotelfachschule durchaus als großen Erfolg zu beschreiben sei. Denn neben dem oben bereits erwähnten Motto, waren es auch der Praxisbezug, die Befähigung zur Existenzgründung, die Vernetzung sowie nicht zuletzt die Stärkung der Region, die sie mit Beispielen en masse zu belegen wusste.

Schulleiterin Petra Reuter reflektierte über die verschiedenen Aspekte eines Jubiläums und räumte ein, dass ein Jubiläum bedeutet, den Initiatoren und Förderern der Hofagründung sowie den Hofagründungsmütter und –väter zu danken.

Menschen also, die diesen genialen Gedanken aufgegriffen hatten und in die Tat umsetzten. „Die Errichtung eines gastronomischen Kompetenzzentrums war sowohl für die Region, wie auch für die jungen Menschen, die einer Ausbildung in diesem so wichtigen Dienstleistungsgewerbe nachgehen wollten, eine sehr wichtige Entscheidung und ist es bis heute noch“, so Reuter weiter.

Petra Reuter bedankte sich ebenso beim Landkreis Südliche Weinstraße, insbesondere bei Landrat Dietmar Seefeldt für die wunderbare Zusammenarbeit und die immense finanzielle Unterstützung, die sich gerade in den letzten Wochen in dem Ausbau einer neuen Profiküche unter Beweis stellte.

Dem konnte Alexander Schweizer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, in seinem von Frau Reuter verlesenen Grußwort nur zustimmen, „die Hofa habe in seinen Augen großartige Arbeit geleistet, indem sie junge Menschen nach ihren Begabungen fördere und sie mit Fähigkeiten ausstatte, die sie für das Berufsleben benötigten.“

Landrat Seefeldt sicherte der Hofa sowie der gesamten Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße weiterhin seine Unterstützung zu und bemerkte weiterhin, dass er sich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit freue.

Die oben genannten, in der Hofa erworbenen Fähigkeiten, bestätigte Hotelier Arnold Neu, würden wiederum von der Gastronomie dringend benötigt, um manchmal „den Älteren auf die Sprünge zu helfen.“

Auch Cornelia Füge, ehemalige Koordinatorin und Mitbegründerin der Hotelfachschule, zeigte sich zufrieden mit den Entwicklungen, die in ihren Augen wesentlich dem Zusammenspiel von „hervorragender Ausstattung, hervorragenden Lehrkräften und hervorragenden Schülern“ zu verdanken seien und das Gemeinschaftsprojekt so zur „schönsten Hofa in Deutschland“ machte.

Schlussendlich bedankte sich der scheidende Koordinator des Standortes Edenkoben, Studiendirektor Hans-Joachim Bethge bei den Anwesenden für die Unterstützung in all den Jahren seiner aktiven Zeit, denn zum 1. August diesen Jahres verabschiedet sich Herr Bethge in den Ruhestand. (L. Heimann)

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