Dienstag, 11. Dezember 2018

14. Richard Löwenherzfest in der Annweiler Altstadt noch bis Sonntag: Von Gauklern, Rittern und Maiden

28. Juli 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Regional

Ein munteres Spektakel auf der Bühne eröffnete das 14. Löwenherzfest in Annweiler.
Fotos: Pfalz-Express/Ahme

Annweiler. Annweiler ist wieder im Richard Löwenherz-Fieber! Gestern Abend (27. Juli) wurde das gleichnamige Fest feierlich auf dem Rathausplatz eröffnet.

Überall sah man mittelalterlich gewandete Menschen, Gaukler, aber auch höher gestellte Persönlichkeiten, die sich an den zahlreichen Buden an Speis und Trank gütlich taten.

Das Bier in Tonkrügen, dazu Fleisch am Spieß: Nicht nur Annweiler Bürger hatten ihren Spaß bei einer Reise zurück in mittelalterliche Zeiten. Auch Touristen wie ein Hamburger Ehepaar, hatten die Stauferstadt Annweiler in ihr Reiseprogramm mit aufgenommen. „Uns gefällt das Spektakel hier sehr gut“, hörte man immer wieder.

Die ganze Innenstadt, sechs Veranstaltungsorte insgesamt, sind noch bis zum Sonntag Schauplatz des Geschehens.

Das hatte mit dem Einzug der Akteure in entsprechendem Kostüm auf den Rathausplatz seinen Anfang genommen. Geleitet wurde die hochwohlgeborene Schar von den Trifelsherolden, die sich dann an der Bühne platzierten.

Herold Chnutz vom Hopfen begrüßte die Gäste, unter ihnen Markward Burckhart von Annweiler (VG-Bürgermeister Christian Burkhart) sowie den Schultheißen von Anewilre, Thomas Wollenweber und stellte die Teilnehmer und Gaukler vor.

Der Verein Zukunft Annweiler e. V. als Veranstalter, war mit Walter Herzog auf der Bühne vertreten.

Ob Anewilre noch nach dem Rheinland-Pfalz-Tag Stadt sei, fragte sich der Herold Chnutz. Man werde viele Schweißtücher brauchen, bis das Werk vollbracht sei, vermutete er weiter.

Chnutz, der ewige Spötter, fragte den berühmtesten Gefangenen des Trifels, ob dessen Mutter wohl gewillt sei, viele Tonnen Silber zur Auslösung ihres Sohnes bereit zustellen. „Wir haben Euch gerne auf dem Trifels eingesperrt“, so Chnutz schmunzelnd.

Kaiser Heinrich hingegen konzentrierte sich bei dem netten Wortgeplänkel auf der Bühne auf ganz Bodenständiges, nämlich den Gerstensaft, der ihm vortrefflich mundete.

Das Publikum hat es gefreut. Nach den offiziellen Worten ging es im Programm gleich weiter. Auch am heutigen Samstag und am Sonntag gibt es noch jede Menge zu erleben in Anewilre, zum Beispiel am Sonntag um 10.15 Uhr einen evangelischen Gottesdienst auf dem Rathausplatz. (desa)

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