Freitag, 28. Februar 2020

Zwei Jugendliche aus Landau nehmen am diesjährigen Stipendienprogramm „Junge Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar“ teil

30. Juli 2016 | noch keine Kommentare | Kategorie: Landau, Leute-Regional
Oberbürgermeister Thomas Hirsch mit Johanna Rehl und Steffen Marz. Foto: stadt-landau

Oberbürgermeister Thomas Hirsch mit Johanna Rehl und Steffen Marz.
Foto: stadt-landau

Landau. Das Stipendienprogramm „Junge Botschafter der Metropolregion Rhein-Neckar“ bietet zehn Mädchen und Jungen aus der Region während des Schuljahres 2016/ 2017 die Möglichkeit, ein Jahr im Ausland zu verbringen.

Johanna Rehl und Steffen Marz aus Landau gehören zum Kreis der aktuellen Jungbotschafter, die ab nächster Woche verreisen. Sie werden die gesamte Region Rhein-Neckar im Ausland vertreten. Oberbürgermeister Thomas Hirsch verabschiedete die Beiden am Donnerstag.

„Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass junge Leute kulturelle Aufgeschlossenheit zeigen und Toleranz für andere Kulturen und Lebensweisen erlernen“, so Hirsch. „Ich wünsche Euch eine schöne und spannende Reise, begleitet von vielen neuen Erfahrungen und Begegnungen.“ Als Gastgeschenk überreichte Hirsch den beiden Jungbotschaftern noch jeweils zwei Landauer Stadtführer – einen für sich selbst und einen für die jeweilige Gastfamilie.

Aufgrund ihrer russischen Wurzeln entschied sich Rehl – erstmals in der neunjährigen Geschichte des Stipendienprogramms – für Russland als Gastland: „Dort möchte ich die Sprache, die Kultur und das Essen besser kennenlernen“.

Marz entschied sich, vor allem auch wegen seiner Leidenschaft für das Tanzen, nach Brasilien zu reisen. „Ich hatte anfangs keine konkreten Vorstellungen. Auf die Idee mich für Brasilien zu entscheiden brachte mich mein Tanzlehrer“, berichtet Marz. Angst vor der Reise habe er nicht, lediglich die fremde Sprache mache ihn etwas nervös.

Durch die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) GmbH wurden die Landauer Repräsentanten für ihr Auslandsjahr durch Workshops und Materialien gut vorbereitet. Das Teilstipendium ermöglicht ihnen, dass sie nur rund zwei Drittel der Kosten selbst aufbringen müssen.

Im Ausland werden die Jugendlichen bei Gastfamilien leben und zur Schule gehen. „Es ist wichtig, Familien zu finden, die ehrenamtlich Botschafter aufnehmen. Das gilt nicht nur fürs Ausland, sondern auch für Deutschlang“, so Peter Limbacher, Projektkoordinator der MRN GmbH. Auch für das nächste Schuljahr werde das Stipendienprogramm wieder Angeboten. Bewerbungsschluss hierfür ist der 15. Oktober.

Weitere Informationen gibt es unter: www.botschafter-rhein-neckar.de

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