Donnerstag, 20. September 2018

Wirtschaftliche Entwicklung in der Pfalz: Hier sind die Gründer los!

4. Mai 2018 | noch keine Kommentare | Kategorie: Ausbildung & Beruf, Ratgeber, Wirtschaft, Wirtschaft in der Region

Sie machen die Wirtschaft in der Pfalz deutlich bunter. Die Rede ist von Start-ups mit Ideen, Motivation und Engagement.
Foto:Abbildung 1: pixabay.com © rawpixel (CC0 Public Domain)

Die Pfalz scheint das Land der Gründer zu sein: Die Gründungsinitiative des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau informiert den wirtschaftlichen Nachwuchs online über Finanzierungsoptionen, Gründerthemen und bietet darüber hinaus einen Gründerservice an.

Ein Gemeinschaftswerk von IHK und HWK sind die sogenannten Starterzentren, die mit Brancheninformationen, Ratgebern und Leitfäden Wissenswertes für die Pfälzer Start-up-Szene vorhalten.

Auch das Land selbst hält Förderprogramme vor, die im Portal „Deutschland startet“ nachzulesen sind. Kurz um: Die Pfalz ist ein Land der Gründer. Wie sich die Gründerszene heute präsentiert und welche Hürden sie zu stemmen hat, verrät dieser Beitrag.

Die deutsche Startup-Szene in Zahlen: Highlights aus dem Startup-Monitor 2017

Die Daten aus 1.837 Startups und von 4.245 Gründern sind in den Startup-Monitor 2017 eingeflossen. Die wichtigsten Ergebnisse aus der Studie sind diese:

  1. Die digitale Wirtschaft sowie das große Themenspektrum der Digitalisierung bieten vielen Gründern beste Einstiegschancen.
  2. Die Anzahl der weiblichen Durchstarterinnen nimmt langsam aber sicher zu. Aktuell handelt es sich bei 14,6 Prozent der Start-up-Szene um Gründerinnen.
  3. Internationalisierung und Start-up – das gehört für 82,7 Prozent der Start-ups zusammen. Sie planen, europäische, nordamerikanische und asiatische Märkte zu erschließen.
  4. Die Start-up-Szene präsentiert sich auch in sich international: Etwa 33 Prozent stammen aus dem Ausland. Knapp zwei Drittel finden, dass die Start-up-Landschaft von der Zuwanderung profitiert.
  5. Die Start-up-Szene sorgt für neue Arbeitsplätze. Im Schnitt waren es bei den untersuchten Unternehmen 13,2 Arbeitsplätze. Auch sind weitere Einstellungen geplant: durchschnittlich 7,5 Stellen.
  6. Netzwerken liegt ihn, denn Start-ups wissen um das Erfolgs-Trio aus Sichtbarkeit, Kooperationen und Wissenstransfer.
  7. Viele Gründer starten während ihres Studiums ihr Business. Die Hochschule Bremerhaven steuert dazu den passenden Studiengang bei: „Gründung, Innovation, Führung“. Bei der Erstellung des Start-up-Monitors lag die Technische Universität München noch für Start-ups hoch im Kurs.
  8. Die Grundstimmung ist optimistisch. Allerdings agieren Start-ups nicht zu forsch und blicken eher zurückhaltend in die unternehmerische Zukunft.
  9. Start-ups finden sich zu 39 Prozent im Wahlprogramm der FDP wieder. Sie wünschen sich Unterstützung in punkto Kapitalbeschaffung, weniger Steuern und die Ebnung bürokratischer Hürden.
  10. 2,1 Milliarden Euro haben die Start-ups von externen Kapitalgebern zusammengesammelt. Ihr weiterer Finanzierungsbedarf liegt nach wie vor auf einem Milliardenniveau.

Die positive Entwicklung der Start-up-Szene bereichert die Wirtschaft. Weiter so!

Gründer und Start-up machen die Wirtschaft Deutschlands und der Pfalz bunter, vielfältiger und auch leichter greifbar. Anstatt in der Unternehmenshistorie namhafter Firmen zu blättern, scheinen Gründer deutlich greifbarer zu sein. Sie machen Werbung für sich selbst, ihr Produkt, ihre Dienstleistung und dafür, seine beruflichen Träume zu entwickeln – auch wenn der Weg für die Gründer nicht immer ein Spaziergang ist. Um die folgenden Hürden gekonnt stemmen zu können, gibt es hier einige Tipps für die Gründer des Landes:

Vertrieb. Der Vertrieb ist die größte Herausforderung für ein Start-up, denn ein erfolgreicher Vertrieb sichert ihnen das Überleben. In der Praxis bedeutet das, dass versierte Mitarbeiter sich um die Zielgruppe und das passgenaue Angebot für eben diese kümmern müssen.

Produktentwicklung. Eine geringe Anzahl an Produkt gut und effektiv herzustellen und zu vermarkten – das ist der Ansatz, den ein Start-up verfolgen sollte. Zu viele Produktentwicklungen fresse nun das Kapital, das ohnehin rar ist. Erst wenn ein Produkt sich wirklich am Markt etabliert hat und Umsatz generiert, darf die Maschinerie für das nächste Produkt anlaufen.

Wachstum. In Maßen zu wachsen, ist der beste Vorsatz, den sich ein Start-up auferlegen kann, denn meist ist ein stetiges Wachstum aus der Firma selbst heraus die gesündeste Form, um ein Unternehmen groß zu machen. Jeder Gründer muss wissen, dass sich mit dem Wachstum auftut: Mehr Aufgaben. Mehr Verantwortung. Mehr Kosten.

Kapitalbeschaffung. Punktuell Kapital zu beschaffen, ist in der Regel meist recht umständlich. Stattdessen ist es sinnvoll, ein Kooperations- und Kapitalmanagement zu initiieren, das für regelmäßige Kapitalhäppchen sorgt bzw. die Option offeriert, dass im Bedarfsfall Kapitalgeber nicht erst lange gesucht und überzeugt werden müssen.

Liquidität. Hohe Ausgaben, späte Einnahmen. Das ist ein großes Problem für manche Unternehmen. Einige Probleme sind hausgemacht – wenn beispielsweise Rechnungen nicht rechtzeitig verschickt werden oder Zahlungsrückstände nicht angemahnt werden. In diesem Fall hilft eine Buchhaltungssoftware wie die von Lexware. Einen positiven Einfluss auf die Zahlungsmoral hat indes ein guter Kundenkontakt.

Prozesse. Mit einem Unternehmen von Grund auf neu zu starten, ist Fluch und Segen gleichermaßen. Wichtig ist dabei, direkt zum Unternehmensstart transparente Prozesse aufzusetzen, zu dokumentieren und ausnahmslos anzuwenden. Erst wenn sich eine Neuerung am Markt ergibt, ist eine Änderung nach eingehender Prüfung sinnvoll.

pixabay.com © StartupStockPhotos (CC0 Public Domain)

Personal/Teamentwicklung. Das Start-up-Unternehmen ist ein ungewöhnliches Gebilde – warum nicht nach ungewöhnlichen Mitarbeitern suchen? Wer sich auf das Abenteuer einlässt, ohne festen Unternehmenssitz und ohne festgezurrte Arbeitszeiten mit Freelancern und freien Angestellten gleichermaßen zusammenzuarbeiten, kann hier wertvolle Synergieeffekte erfahren und wertige Kooperationen knüpfen.

Profitabilität. Natürlich muss das Unternehmen profitabel sein, allerdings ist für die Anfangszeit ein leichter Anstieg bereits ein Erfolg. Deswegen ist vor allem bei der Finanzplanung Vorsicht geboten. Hier ist es wichtig und sinnvoll ein fundiertes Wissen der eigenen Finanzlage zu haben. Tools wie der Gewerbesteuerrechner von Lexoffice und natürlich ein gut durchdachter Businessplan tragen hierzu ihren Teil bei. Besser defensiv planen und sich über Erfolge freuen.

 

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