Samstag, 20. Oktober 2018

Wirtschaft will BKA-Einsatz gegen organisierten Kindergeld-Betrug

9. August 2018 | 8 Kommentare | Kategorie: Nachrichten, Politik
Schild Bundeskriminalamt an einer Wand

Foto: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Angesichts vermehrter Hinweise auf systematischen Kindergeld-Betrug durch osteuropäische Banden fordert die Wirtschaft ein härteres Durchgreifen des Staates.

Offenkundig würden die Kindergeldkassen von organisierter Bandenkriminalität „ausgeplündert“, sagte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Deshalb sollten das Bundeskriminalamt und der Zoll eingeschaltet werden, denn die zuständigen Familienkassen sind mit der Aufklärung naturgemäß überfordert. Es geht hier um Steuergelder in Millionenhöhe, die von den Mittelständlern und ihren Mitarbeitern gezahlt werden.“

Den Steuerzahlern sei nicht zu erklären, dass kommunale Leistungen immer weiter beschnitten und Schwimmbäder geschlossen werden müssten, „während bei offensichtlichem Betrug beide Augen zugedrückt werden“.

Die für die Auszahlung des Kindergelds zuständige Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) war kürzlich Hinweisen auf Betrugsfälle wie gefälschten Geburtsurkunden für nicht existierende Kinder nachgegangen. Missbrauchsfälle seien vor allem in bestimmten Großstädten in Nordrhein-Westfalen aufgetreten.

Bei 100 Verdachtsprüfungen in Wuppertal und Düsseldorf wurden in 40 Fällen fehlerhafte Angaben festgestellt. Die Summe des in diesen 40 Fällen unberechtigt bezogenen Kindergelds lag bei 400.000 Euro. Eine bundesweite Gesamtsumme möglicher Missbrauchsfälle lasse sich aber nicht seriös schätzen, so die Bundesagentur. (dts Nachrichtenagentur/red)

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8 Kommentare auf "Wirtschaft will BKA-Einsatz gegen organisierten Kindergeld-Betrug"

  1. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Allein in den letzten sechs Jahren haben sich die Ausgaben für Kindergeld von EU-Ausländern auf 537 Millionen Euro verfünffacht.

    Millionen Euro fließen so einfach ab. Was könnte man damit Gutes für wirklich Bedürftige tun! Stattdessen zahlt der deutsche Michel erneut für Scheinidentitäten. Dafür sammeln Rentner Pfandflaschen aus dem Müll, 2 Millionen Kinder leben in Armut und wer wirklich in eine Notlage gerät, darf beim Amt betteln. Was derzeit geschieht, ist Politik wider die Bürger-Interessen unter Inkaufnahme ihrer Ausplünderung.

    • Chris sagt:

      Und wieviel davon ist unberechtigt? Das wissen sie natürlich nicht.
      Also hören sie doch auf was von 600 Mio Euro pro Jahr zu faseln. Der Großteil davon ist nämlich absolut berechtigt. Missbrauch muss beendet und unterbunden werden aber der Anteil am gesamten Kindergeld dass ins EU Ausland geht dürfte deutlich unter 5% der Gesamtsumme liegen.
      Dass EU Bürger die in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und hier ihre Sozialabgaben bezahlen auch Anspruch auf Kindegeld haben wenn ihre Kinder nicht in Deutschland leben ist für mich absolut richtig. Ob die Lebenshaltungskosten im Herkunftsland niedriger sind halte ich für unerheblich da ja auch nicht die Steuern und Sozialabgaben des Herkunftslandes sondern die deutschen bezahlt werden müssen.

      • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

        Kaum hatten gestern einige besorgte Bürgermeister vor Betrügereien bei der Überweisung von Kindergeld ins Ausland gewarnt, setzten die ARD, [CHRIS] und das ZDF zu einer Aufklärungsoffensive an. Alles halb so wild……..

        Mein Vorschlag: Schafft das Kindergeld einfach ab. Der Missbrauch eines Rechts lässt sich nur durch die Abschaffung dieses Rechts verhindern. Bei der Meinungsfreiheit sind wir, dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz und Heiko Maas sei Dank, schon so weit. Die eingesparten 36 Milliarden können besser angelegt werden. In Maßnahmen zum Schutz des Klimas oder zur Förderung der Integration durch Kurse für diejenigen, die schon länger hier leben.

        Henryk M. Broder / 10.08.2018 auf achgut.com

        • Chris sagt:

          Dass sie nicht an Aufklärung interessiert sind überrascht mich nicht.
          Allerdings müsste ihnen auch klar sein dass jeder osteuropäische Arbeitnehmer der in Deutschland arbeitet mehr zum Wohlstand hier beiträgt als sie. Sie verursachen dem deutschen Steuerzahler und deutschen Gerichten auch nur Kosten denen kein Ertrag gegenübersteht. Allerhöchstens noch dein bißchen MwSt. Also lieber berechtigtes Kindergeld ins EU Ausland als Sozialleistungen an Zwerrfel.

          • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

            Wieviel Sozialbrutalismus soll dieses Land eigentlich noch schlucken? Sozialabgaben, Sozialausgaben, Sozialquote – alles auf Rekordhoch! Das gilt auch für die Belastungen der Menschen, die gezwungen werden, den Sozialwahn zu finanzieren.

            Lasst die Leute endlich in Ruhe. Hört auf, sie weiter zu berauben und das Diebesgut für ideologischen Wahn zu verschleudern. Gebt den Systemeinzahlern die Leistungen, die ihnen zustehen. Gebt die Kohle zurück. Eurer Raubrittertum ist nicht länger tolerierbar. Ihr mehrt nicht das Wohl des Landes und seiner Menschen – ihr vernichtet es. Schert euch zum Leibhaftigen.

  2. Hans-Jürgen Höpfner sagt:

    Das sind mehr als 600 Millionen Euro/Jahr.

    Kriminelle Schlepper verschaffen v.a. Sinti und Roma billige Wohnungen in Deutschland, damit sie sich dort melden können um das üppige deutsche Kindergeld für ihre Kinder zu beziehen, die dann aber tatsächlich im Heimatland zurückbleiben….

    Schluss mit der Einwanderung in unsere Sozialsysteme!

    • Demokrat sagt:

      Das ist doch nichts neues.
      Unsere …. Regierung haut unser Geld wie gewohnt zum Fenster raus.

      • Hans-Jürgen Höpfner sagt:

        „Bulgarische Familien berichten in BILD

        So leben wir vom deutschen Kindergeld“

        …..
        „… Ricky ist trotzdem zufrieden: „Eine Familie mit drei oder vier Kindern kommt auf fast 800 Euro, die Wohnung wird auch bezahlt, dazu das Arbeitslosengeld. Deshalb ist Deutschland für mich das beste Land.“
        Hauptkommissar Detlef Rath kennt das Viertel gut, nur bei den Bewohnern wird‘s schwierig. „Das Problem ist, dass wir gar nicht wissen, wer hier gemeldet ist. Viele melden sich hier nur an, um Kindergeld zu beantragen. Und verschwinden dann wieder.“
        Quelle: bild.de

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