
Afrika
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Berlin – Angesichts der weltweit weiter steigenden Bevölkerung mahnt die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) die Intensivierung politischer Maßnahmen zur Eindämmung an.
„In vielen Teilen der Welt hat sich das Wachstum der Bevölkerungen in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich verlangsamt. Damit sich diese positive Entwicklung fortsetzt und auf Länder mit einer auch heute noch sehr großen jährlichen Bevölkerungszunahme überspringt, müssen die Anstrengungen im Bereich der Familienplanung dringend intensiviert werden“, sagte DSW-Geschäftsführerin Renate Bähr der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Die weltweiten Finanzmittel, um den Bedarf im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu decken, reichten nicht aus. Von der am Dienstag in Nairobi beginnenden Weltbevölkerungskonferenz forderte Bähr ein Signal, damit das Engagement für Familienplanung, Bildung und Frauenrechte deutlich verstärkt werde .
Nötig seien eine bessere Gesundheitsversorgung mit einem breiten Angebot an Verhütungsmitteln, Sexualaufklärung, die bereits in der Schule beginnt, und eine Stärkung der Rechte von Frauen, „damit sie auch wirklich über Schwangerschaft und Geburt entscheiden können“.
Nach Ansicht der DSW-Geschäftsführerin gibt es genug Länder, die Interesse an der Zusammenarbeit in Bevölkerungsfragen haben, etwa Äthiopien oder Kenia. Der Fokus müsse dabei auf den jungen Menschen im Kinder- und Teenageralter liegen.
Auch müsse man dem „weiterhin starken politischen Gegenwind etwas entgegensetzen“, der beispielsweise von katholischen Bischöfen in Afrika ausgehe oder von US-Präsident Donald Trump, „der unmittelbar nach seiner Amtseinführung allen ausländischen Organisationen die Gelder gestrichen hat, die in ihrer Arbeit auch nur über Schwangerschaftsabbrüche informieren“.
Von „Überbevölkerung“ wollte die DSW-Geschäftsführerin im Zusammenhang mit der steigenden Weltbevölkerung nicht sprechen. Wie viele Menschen die Erde tragen könne, hänge nicht nur von der Anzahl der Menschen ab, sondern auch davon, wie sie mit den Ressourcen umgingen.
„Hier müssen auch die geburtenschwachen Industrieländer an sich arbeiten“, so Bähr. (dts Nachrichtenagentur)

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Und alle wollen sie nach GER-MONEY….
,,Man verschenkt nicht die Zukunft seiner Enkel, auch nicht aus humanitären Gründen.“
,,Eine verantwortliche Regierung trägt auch für Krisenzeiten Vorsorge. Die unkontrollierte Bevölkerungsvermehrung in der dritten Welt wird in absehbarer Zeit zu katastrophalen Zuständen führen. Wenn wir nicht in den Strudel zunehmender Verelendung hineingerissen werden wollen, dann muß sich Europa bis zu einem gewissen Grade abschotten. Nur wenn sich die europäische Völkergemeinschaft auf diese Weise erhält, wird sie auch weiter in der Lage sein, nach ihren humanitären Idealen zu leben und damit auch anderen zu helfen.“
Prof Dr Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Evolutionsgenetiker und Verhaltensforscher
Die Ansätze Bildung und Aufklärung der Weltbevölkerungskonferenz sind richtig und wichtig. 2050 werden 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben und schon heute gibt es Gebiete, wo Nahrung und Wasser knapp sind. Die Landwirtschaft müsste laut WHO 70 % mehr Nahrung produzieren. Das wird nicht klappen und der Kampf um Nahrung und Wasser wird hart werden. Da nützen auch abgeschottete Grenzen nichts, wie der Vorredner als (typische rechte) Problemlösung vorschlägt. In Bangladesh z. B., wo Frauen Zugang zu Bildung haben, bekommen Frauen 2 Kinder. Diesem Land geht es auch wirtschaftlich gut. In Niger, dem ärmsten Land Afrikas, bekommen Frauen 6 Kinder. Hier bringt der Zugang zu Bildung, (besonders auch für Frauen) Aufklärung und Hilfe zur Selbsthilfe die Menschen weiter.
Bevölkerungsreduktion hatten wir schonmal. Unter anderem die Euthanasieprogramme…..
Wiederholt sich Geschichte?