
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will neue Wege gehen.
Foto: Deutscher Bundestag/Lichtblick/Achim Melde
Berlin – Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat sich für die Entrümpelung der Lehrpläne ausgesprochen: „Das simple Pauken von Fakten halte ich für überflüssig“, sagte die Ministerin.
„Kein Mensch muss wissen, wann genau die Schlacht im Teutoburger Wald war, wenn ihm nicht zugleich beigebracht wird, warum das historisch wichtig ist.“ Der Unterricht solle viel mehr Zusammenhänge vermitteln, „damit die Schüler Ereignisse der Weltgeschichte einordnen und bewerten können“.
Auch von einem „starren Bildungskanon“ hält Wanka nichts. Die Deutschlehrer sollten sich nicht auf die Klassiker etwa von Goethe beschränken. „Sie sollten Bücher heraussuchen, die berühren, die persönlichkeitsbildend sind – und die die Kinder auch erreichen“, sagte Wanka. So entstehe Spaß am Lesen. (red/dts Nachrichtenagentur)
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