Mittwoch, 24. April 2024

Waldbrände frühzeitig erkennen: Landrat Brechtel setzt auf Prävention und Hightech

12. März 2024 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

Landrat Rainer Guth (Donnersbergkreis), Landrat Ralf Leßmeister (Kaiserslautern) und Landrat Dr. Fritz Brechtel (GER) mit einer Drohne und der Kamera, die für die Waldbrandfrüherkennung eingesetzt werden kann.
Foto: KV GER

Kreis Germersheim – In den letzten Jahren haben sich trocken-heiße Klimabedingungen, Waldbrände und Brände auf Freiflächen vermehrt. Um Natur und Menschen bestmöglich zu schützen, betont Landrat Dr. Fritz Brechtel die Bedeutung von Prävention und Früherkennung.

Bei einem fachlichen Austausch mit Landratskollegen aus dem südlichen Rheinland-Pfalz sowie Brand- und Katastrophenschutz-Fachleuten aus Verwaltungen und Vertretern der Versicherungskammer Bayern, der Pfälzischen Pensionsanstalt, des Fraunhofer-Instituts und der Firma IQ-FireWatch stand dieses Thema im Fokus.

Besonders interessant sind dabei die Risikoentwicklung für Wald- und Flächenbrände und Überwachungstechnologien. Die Waldbrandfrüherkennungskamera der Firma IQ-Fire Watch und das KI-gestützte Kameraüberwachungssystem des Fraunhofer-Instituts stießen bei den Teilnehmern auf großes Interesse.

„Uns wurde eine Waldbrandfrüherkennungskamera und eine Drohne mit Hochleistungskamera vorgestellt, die in der Früherkennung, insbesondere bei der zeitlichen und räumlichen Eingrenzung von Bränden, unschätzbare Dienste leisten könnten. Gemeinsam denken wir nun über ein Modellprojekt und den Einsatz dieser Technik nach“, so Brechtel.

Die Bekämpfung von Waldbränden ist für den Kreischef ein zentrales Anliegen. Im Jahr 2023 lud er zu einem Workshop mit dem Titel „Neue Möglichkeiten der Waldbrandfrüherkennung und -bekämpfung“ ins Feuerwehrhaus nach Rülzheim ein. An diesem Workshop nahmen 70 Entscheidungsträger und Fachleute aus Frankreich, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz teil. 

„Das hat uns deutlich gemacht, wie wichtig uns unsere Wälder sind und dass wir zum Schutz aller und unserer Umwelt über Kreis- und Landesgrenzen hinweg denken und Wege für ein konstruktives Miteinander finden wollen“, sagte Landrat Brechtel.

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