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Cambridge Analytics, Deezer-Datenleck und Co. haben das Vertrauen der Bevölkerung in soziale Netzwerke erschüttert. Zunehmend machen sich Sorgen vor Datendiebstahl und Hackern breit.
Und das zu Recht, wie Angriffe auf die kritische Infrastruktur verdeutlichen. Mit einigen Maßnahmen lässt sich das persönliche Risiko für Angriffe im privaten Bereich jedoch senken.
Auf Hacks und Datenlecks achten
Datenschutz und Datensicherheit ist für die meisten Menschen ein sehr hohes Gut. Aufgrund der Vielzahl an immer neuen Schwachstellen in IT-Systemen sind selbst internetaffine Personen nicht vor Diebstahl und Hackerangriffen gefeit. Diesen bedauerlichen Umstand machen sich Kriminelle zunutze. Betroffene sollten daher kontinuierlich Nachrichten zu neuen Datenlecks lesen.
Zudem raten Kenner, ein Programm zum Auslesen des eigenen digitalen Fußabdrucks zu verwenden. Häufig ist dem Verbraucher die Reichweite der im Netz preisgegebenen Daten unklar. Die Software unterstützt bei der Überwachung von Pannen und warnt vor dem Zugriff sensibler Informationen durch Dritte.
Ebenso lässt sich das eigene Online-Verhalten mit in der Software implementierten Tipps sicherer gestalten. Im Falle einer Datenpanne können Anwender schnell ihr Passwort anpassen. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Passwortmanager, der mit 2-Faktor-Authentifizierung genutzt wird. Ein zweites Endgerät, Hash-Werte oder eine Schlüsseldatei sichern die Kennwörter ab.
Verschlüsselte E-Mails verwenden
Seit einigen Jahren erfreut sich das Verschlüsseln von E-Mails mithilfe von Programmen steigender Beliebtheit. In sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen ist die Verschlüsselung weitverbreitet. Krankenkassen und Banken bieten ihren Kunden an, auf geschützte Kommunikation zu setzen. Auch in technikaffinen Kreisen in der Bevölkerung verbreitet sich der Standard zunehmend.
Die Methode birgt für Verbraucher wichtige Pluspunkte. Zum einen wird es Hackern erschwert, die E-Mail-Kommunikation mitzulesen. Zum anderen steigt das Vertrauen in beide Parteien. Eine ganze Reihe von Internetdiensten offeriert ihre Dienstleistungen für E-Mail-Verschlüsselung. Mit dem Standard PGP erzeugen Programme einen öffentlichen sowie einen privaten Schlüssel. Ersterer wird der anderen Seite mitgeteilt. Fortan kommunizieren beide Parteien sicher miteinander, da nur der Empfänger die Nachricht des Absenders entschlüsseln kann.
Möglichkeiten zur Anonymisierung nutzen
Für Oppositionelle sind sie schon lange ein wichtiges Werkzeug, für den gewöhnlichen Verbraucher mittlerweile ebenso. Die Rede ist von Virtual Private Networks, abgekürzt VPN. Sie bieten die Chance einer Verdunkelung von Online-Aktivitäten.
Bei gewöhnlichen Aktivitäten im Netz fordert der Nutzer per Link oder URL-Eingabe die IP-Adresse einer Website an. Anschließend verbindet sich der Server mit dem heimischen PC und stellt die Website mithilfe von HTTP dar. Die mangelnde Verschlüsselung von unzähligen Websites und der unverschlüsselte Versand der eigenen Daten (vornehmlich der IP-Adresse) stellt hierbei ein echtes Manko dar.
VPN schließen die Lücke, indem sie die Daten über einen Tunnel (also den Server eines VPN-Anbieters) umleiten. Die Methode ist bei vielen Diensten kostenpflichtig. Es existieren aber Ausnahmen. Alternativ kann in zahlreichen Netzwerken die eigene Identität durch Nicknames verschleiert werden. Gerade in Online-Foren ist dies seit jeher gängiges Mittel. Allerdings können gepostete Fotos und Videos sowie persönliche Informationen insgesamt Hinweise auf den eigenen Hintergrund geben. Daher sollten Verbraucher vorsichtig vorgehen.
Fazit
Durch technologische Neuheiten gewinnt der Datenschutz an Bedeutung im öffentlichen Leben. Es gilt: Wachsamkeit ist überall anzuraten, gerade im Bereich sensibler Personendaten.
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