Washington/Leverkusen – Die US-Behörden haben die Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto durch Bayer unter Auflagen genehmigt.
Bayer müsse als Bedingung für die Freigabe Geschäftsanteile im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar verkaufen, teilte das US-Justizministerium am Dienstag in Washington mit.
Monsanto steht in Europa seit Jahren wegen seiner gentechnisch veränderten Produkte in der Kritik. Dem Konzern wird außerdem hartes Geschäftsgebaren im Umgang mit seinen Kunden vorgeworfen. Außerdem vertreibt Monsanto den Unkrautvernichter Glyphosat.
„Mit der Freigabe des Department of Justice stehen wir jetzt kurz vor dem Ziel, ein führendes Unternehmen der Agrarwirtschaft zu schaffen“, sagte Bayer-Chef Werner Baumann. Man wolle Landwirten in aller Welt helfen, „mehr und bessere Nahrungsmittel nachhaltiger zu produzieren“.
Der Weg für die Fusion ist mit der Zustimmung der US-Wettbewerbshüter fast frei. Mexiko und Kanada müssen den Deal noch absegnen.
Bayer selbst erwartet, die noch ausstehenden Genehmigungen, die für den Abschluss der Transaktion erforderlich sind, „in Kürze“ zu erhalten, wie das Unternehmen mitteilte. (dts Nachrichtenagentur/red)
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