Leverkusen/St. Louis – Der Chef der Monopolkommission, Achim Wambach, erwartet eine langwierige Kartell-Prüfung bei Bayer/Monsanto.
„Die Behörden werden genau prüfen, ob die Fusion eine marktverschließende Wirkung hat. Da viele Länder und viele Produkte wie Reis-, Mais- und Soja-Saatgut betroffen sind, dürfte dies viele Monate dauern. Es ist gut möglich, dass die Fusion nur unter Auflagen genehmigt wird und Bayer/Monsanto Beteiligungen verkaufen müssen“, sagte Wambach der „Rheinischen Post“.
Durch die Fusion von Dow und Dupont verschöben sich die Gewichte auf dem globalen Chemiemarkt. Das würden die Kartellbehörden sicher berücksichtigen: „Das muss aber nicht zwingend heißen, dass die Genehmigungs-Chancen für Bayer und Monsanto schwinden.“ (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken




Washington/Leverkusen – Die US-Behörden haben die Übernahme des US-Saatgutherstellers Monsanto durch Bayer unter Auflagen genehmigt. Bayer müsse als Bedingung für die Freigabe ...
Frankfurt/Main – Achim Wambach, Chef des Wirtschaftsinstituts ZEW und der Monopolkommission, sieht bei einer möglichen Fusion der Deutschen Bank und Commerzbank weniger ...
Bonn – Die Monopolkommission warnt vor Plänen der Großen Koalition, den vor 15 Jahren gelockerten Zugang zu vielen Handwerksberufen wieder zu beschränken. ...
Tübingen/Berlin- Die Unternehmen Curevac und Bayer wollen bei der Produktion und dem Vertrieb eines Corona-Impfstoffs zusammenarbeiten. Man habe einen entsprechenden Kooperations- und ...
Leverkusen- Der Pharmakonzern Bayer hat nach eigenen Angaben im Prozess um den Unkrautvernichter Glyphosat eine Einigung mit einem Großteil der über 100.000 ...
Speyer – Seit dem 21. Januar ist die B 39 Rheinbrücke Speyer zwischen dem Lußhofknoten B 39 / L 722 und dem ...












