Freitag, 07. Mai 2021

Umwelthilfe-Chef Resch klagt über „Hassmails“ von AfD-Sympathisanten – CDU will Prüfung von DUH

12. Dezember 2018 | Kategorie: Nachrichten, Politik

Symbolbild: dts Nachrichtenagentur

Berlin  – Der Bundesgeschäftsführer der vielerorts mit Klagen auf Dieselfahrverbote erfolgreichen Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch, sieht sich Anfeindungen von AfD-Sympathisanten ausgesetzt.

„Ich habe auch schon Hassmails erhalten“, sagte Resch dem „Handelsblatt“. „Die Absender gehören ganz offensichtlich zum Umfeld der AfD, die Nachrichten sind voller inhaltlicher und grammatikalischer Fehler.“

Die Umwelthilfe hatte zuletzt vor Gerichten in mehreren deutschen Städten Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge erstritten. Die Organisation spielte auch eine entscheidende Rolle bei der Aufdeckung des Abgas-Betrugs verschiedener Autokonzerne.

Kritiker bezeichnen sie wegen der zahlreichen Verfahren als „Abmahnverein“, der Bußgelder kassiere. Die CDU will sich deshalb dafür einsetzen, dass die DUH keine Mittel mehr aus dem Bundeshaushalt erhält. Außerdem fordern die Christdemokraten eine Prüfung, ob die Umwelthilfe noch die Kriterien für die Gemeinnützigkeit erfüllt.

DUH-Chef Resch kritisierte das Vorgehen scharf. „Das ist ein untauglicher Versuch, uns zu diskreditieren“, sagte er. Die CDU wolle Sponsoren aus der Autoindustrie gefällig sein. Den Vorwurf des CDU-Wirtschaftsflügels, wonach die Umwelthilfe ein Abmahnverein mit wirtschaftlichen Interessen sei, wies er zurück. „Die DUH ist parteipolitisch unabhängig, als gemeinnützig anerkannt und ein zur Durchsetzung von Verbraucher- und Umweltinteressen klageberechtigter Verein“, so Resch. (dts Nachrichtenagentur)

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6 Kommentare auf "Umwelthilfe-Chef Resch klagt über „Hassmails“ von AfD-Sympathisanten – CDU will Prüfung von DUH"

  1. Motzky sagt:

    Hassmails, Drohungen, Beleidigungen kommen immer von der AfD oder Putin. 😉
    Ob demnächst der Wetterbericht wenn er schlecht ist der AfD zugeschrieben wird?
    Wie die SPD sagt: Linke Gewalt gibt es nicht. Wenn irgendwo Gewalt (bezog sich sogar auf G20) angewendet wird ist das von Rechts und somit Rechtsradikal.

    • eliza doolittle sagt:

      “ …. Anständige Linke hatten noch nie was mit Gewalttätern gemein. Bei Rechten gehört Gewalt dagegen zur politischen DNA.“

      ralf stegner on twitter 07:18 – 8. Juli 2017

      soviel genauigkeit muss sein !
      🙂

      gruß !

      • Diego sagt:

        Dass Linke nichts mit Gewalttätern gemein haben hat man ja biem G20 Gipfel gesehen……oder jedes Jahr bei den 1. Mai Demos. NIcht zu vergessen die Eröffnung der EZB Zentrale in Frankfurt…. Alles nur die gewaltbereiten Nazis

        • eliza doolittle sagt:

          hallo diego,

          diese netten vollkostümierten mit viel tagesfreizeit (…) stehen eben auf der richtigen seite. dass wir das auch immer wieder vergessen !
          am besten, man fügt ralf stegners weise worte jeden abend an’s nachtgebet an. 🙂

          ein schönes wochenende wünsche ich ihnen !

        • eliza doolittle sagt:

          OT
          zu unserer diskussion neulich auf PEX. interessante argumente/sichtweisen hatten wir beide:

          welt de geschichte – 13.12.2018
          von sven felix kellerhoff
          „Man findet von den Unglücklichen nur noch die Stiefel“

          für mich auch viel neues (oder besser: unbekanntes historisches). im forum geht es hoch her: der redakteur mischt dort mit.

          schön, heute wieder von ihnen hier gelesen zu haben.

        • eliza doolittle sagt:

          diego, falls sie meine kommentare hinsichtlich der gehätschelten linken missverstande haben sollten (kam mir eben):

          sie waren ironisch gemeint. man sollte meine einstellung inzwischen eigentlich kennen.

          schauen sie hier:

          ironie wikipedia

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