Freitag, 14. Mai 2021

Dieselgipfel: Hersteller sagen Software-Nachrüstung für fünf Millionen Pkw zu – Umwelthilfe: „grandios gescheitert“

2. August 2017 | Kategorie: Nachrichten, Politik, Wirtschaft
Foto: dts nachrichtenagentur

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Berlin  – Die Autohersteller haben beim Dieselgipfel am Mittwoch eine Nachrüstung über Software-Updates von mehr als fünf Millionen Diesel-Pkw zugesagt.

Das teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. In der Zahl enthalten seien 2,5 Millionen Diesel-Pkw von Volkswagen, die bereits nachgerüstet worden seien. Ziel sei die durchschnittliche Stickoxidreduzierung von 25 bis 30 Prozent der nachgerüsteten Fahrzeuge. Damit soll eine bessere Luftqualität erreicht werden, Fahrverbote sollen vermieden werden. Für die Halter sollen keine Kosten entstehen.

Der Gipfel hatte ursprünglich im Gebäude des Bundesverkehrsministeriums stattfinden sollen, war aber kurzfristig ins Innenministerium verlegt worden. An dem Treffen nahmen unter anderem Vertreter der Autobauer VW, Audi, Porsche, Daimler, BMW, Ford Deutschland und Opel sowie die Ministerpräsidenten von Bundesländern mit Standorten der Automobilindustrie teil.

Umwelthilfe: Dieselgipfel „grandios gescheitert“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hält den Dieselgipfel für „grandios gescheitert“. „Einmal mehr hat sich die Deutsche Automobilindustrie eindrucksvoll gegen die Spitzenpolitiker der Bundesregierung und die Landeschefs durchgesetzt“, sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch nach dem Gipfel.

Das Angebot der Autohersteller für eine Nachrüstung von gut fünf Millionen Pkw habe „nur das Potential, die NOx-Emissionen der Pkw-Flotte um zwei bis maximal drei Prozent zu senken“.

Weniger als 20 Prozent der 15 Millionen deutschen Diesel-Pkw erhielten ein Software-Update – und das reduziere auch nur im Sommer die Abgase um 25 Prozent. „Daher werden die von der DUH in 16 Städten betriebenen Klagen unverändert fortgesetzt und die in mehreren Städten beschlossenen Diesel-Fahrverbote durchgesetzt“, kündigte Resch an

(dts Nachrichtenagentur)

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4 Kommentare auf "Dieselgipfel: Hersteller sagen Software-Nachrüstung für fünf Millionen Pkw zu – Umwelthilfe: „grandios gescheitert“"

  1. Johannes Zwerrfel sagt:

    Zu Herrn Jürgen Resch ist in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „Resch, der ein Studium der Verwaltungswissenschaften abbrach“. Nun, da ist man doch gleich beruhigt, dass die Industrienation Deutschland, dessen Lebensstandard sich vor allem auf den Mittelstand stützt, von einem solch ausgewiesenen Fachmann, der noch nicht einmal in der Lage war, ein Studium oder eine Ausbildung zu Ende zu bringen, in Existenzfragen vertreten wird, bzw. sich anstellt, als habe er dazu die Legitimation.
    ….
    DUH hat das Mandat für 243 Mitglieder
    ….
    Die DUH ist nicht einmal eine Splitterorganisation und hat das Mandat von weniger als 0,000003% der Bevölkerung.
    ———————–
    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/18/die-dubiosen-machenschaften-der-deutschen-umwelthilfe-und-ihres-fuehrers-juergen-resch/

    Was will dieser bildungsferne Überflieger?
    Nerds einfach ignorieren!

  2. Johannes Zwerrfel sagt:

    Alice Weidel: Nach Energie- jetzt die Dieselwende

    Berlin, 2. August 2017. Zur Diskussion um die Dieseltechnologie erklärt AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel:

    „Der Diesel bleibt eine unverzichtbare Zukunftstechnologie. Dieselmotoren sind effizienter als Benziner. Sie kommen mit weniger Kraftstoff aus und produzieren deutlich weniger CO2.

    Seit Jahren werden jedoch die Grenzwerte für Luftreinhaltung immer weiter nach unten geschraubt. Allerdings nicht in geschlossenen Räumen, wie etwa auch am Arbeitsplatz. Dort gelten nach wie vor Werte, die um ein Vielfaches höher sind. Das zeigt, dass es der Anti-Diesel-Lobby mitnichten primär um den Verbraucherschutz geht.

    Die Kampagne gegen den Dieselmotor greift vor allem die exportstarke deutsche Automobilindustrie an. Sie ist eine von Lobbyisten in Brüssel und Berlin initiierte Hexenjagd, die vor allem dem Wirtschaftsstandort Deutschland schadet und damit rund eine Million von Arbeitsplätze gefährdet.

    Der hysterische und undifferenzierte Aktionismus der deutschen Regierungspolitiker ist nicht nachvollziehbar. Sie sind verpflichtet, Schaden von Deutschland abzuwenden und tun wieder einmal genau das Gegenteil. Ideologie hat ihren Preis. Und den zahlen wie bei der Energiewende die Bürger.“

  3. Johannes Zwerrfel sagt:

    Deutschland – von allen guten Geistern verlassen……..

    Nach dem blöden Thema der linkextremen Gewalt in Hamburg gibt es jetzt ein richtiges Fest: Hurra, wir schlachten die deutsche Autoindustrie! Fahrradpflicht für alle! Ein linksgrünes Freudengedicht:

    Wir wussten es schon immer: Das Großkapital herrscht in Deutschland. Das Großkapital ist die Wurzel allen Übels. Es zerstört unseren Planeten und knechtet die Werktätigen. Die großen Energiekonzerne haben wir zusammen mit Merkel bereits faktisch enteignet und in die Knie gezwungen. Das war aber nur der erste Sieg im Kampf um die Überwindung des Kapitalismus. Jetzt muss es endlich den Autokonzernen an den Kragen gehen. Alles Verständnis auf der Welt und alle Empathie, die wir sonst stets für fehlsozialisierte Kriminelle aufbringen, sind hier absolut fehl am Platz: Denn die Autoindustrie ist grundsätzlich kriminell (schon deshalb, weil sie Autos herstellt statt Fahrräder).

    Maas ist mal wieder der Beste! Aber genug davon. Warum reden wir überhaupt noch darüber? Viel wichtiger ist doch, wie wir jetzt die deutsche Automobilindustrie fertig machen können. Genosse Heiko Maas hatte, wie so oft, wieder mal die beste Idee: Er will jetzt, so wie in den USA, Sammelklagen erlauben, damit dem Kapital so richtig eingeheizt wird. Amerikanische Anwälte machen es ja vor, wenn sie beispielsweise die Red-Bull-Kapitalisten aus Österreich wegen ihrer Werbung „Red Bull verleiht Flügel“ mit Klagen überziehen und hinterher Millionen dabei herausspringen (vor allem natürlich für die Anwälte). Wie viel mehr könnte man erst verdienen, wenn der Feldzug mit Sammelklagen gegen VW, Porsche, Daimler und all die anderen Auto-Kriminellen eröffnet wird. Genosse Maas, du bist wieder mal der Beste! Wer die Autoindustrie in Schutz nimmt, weil sie angeblich die weltweit besten Autos macht und für Millionen Arbeitsplätze in Deutschland sorgt, den kriegen wir schon mit dem Maas-Gesetz gegen „Fake News“ dran. Bekanntlich sind alle Fakten und Meinungen zu diesem Thema, die nicht auf einer Linie mit Claus Kleber und Dunja Hayali liegen, Fake News.

    Ein linksgrünes Freudengedicht:: Hurra, wir schlachten die deutsche Autoindustrie! | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:

    https://www.wallstreet-online.de/nachricht/9794343-linksgruenes-freudengedicht-hurra-schlachten-deutsche-autoindustrie

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