Samstag, 24. Februar 2024

Überörtlicher Katastrophenschutzzug im Kreis Germersheim gegründet

23. Dezember 2021 | Kategorie: Kreis Germersheim, Regional

V.li.: Steffen Andres, Mike Schönlaub, Landrat Dr. Fritz Brechtel, Mario Schmid und Jürgen Stephany.
Foto: KV GER/mda

Im Kreis Germersheim ist ein Katastrophenschutzzug gegründet worden, der den gesamten Kreis umfasst.

Die Feuerwehren wollen damit überörtlich vor allem große Brände, beispielsweise Waldbrände, effektiv bekämpfen. Das sei ein Meilenstein, sagte Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der offiziellen Gründung des Katastrophenschutzzugs. Einheitsführer ist Jürgen Stephany von der Feuerwehr der Stadt Wörth, sein Stellvertreter ist Steffen Andres von der Feuerwehr der VG Lingenfeld.

Der Katastrophenschutzzug erfülle alle Komponenten für eine effektive Brandbekämpfung, so Mike Schönlaub, Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI) des Landkreises Germersheim. „Hier ist beispielsweise genau definiert, wie viel Meter Schlauch, wie viel Personal oder welche Mengen Löschmittel die Einheiten zur Verfügung stellen. Die Truppe vor Ort muss sich in einem solchen Notfall nicht mehr lange überlegen, woher sie das notwendige und vor allem ausreichend Material bekommt.“

Der Katastrophenschutzzug setzt sich materiell und personell zusammen aus den vier Modulen Führung, Wassertransport, Wasserförderung, Brandbekämpfung. Dem Kauf des dafür geeigneten Fahrzeugs, ein Tanklöschfahrzeug (TLF 4000), hatte der Kreisausschuss bereits Anfang November zugestimmt. Mit ihm können bis zu 4.000 Liter Löschmittel an die Brandstelle transportiert werden. Alarmiert werden kann die neue Regieeinheit bei Bedarf direkt von jedem Einsatzleiter.

Mario Schmid, Stellvertreter des BKI, hat das Konzept in Abstimmung mit den Wehrleitern des Landkreises erstellt. Er betont, „dass der Katastrophenschutzzug natürlich auch bei Einsätzen über die Landkreisgrenzen hinaus eingesetzt werden soll.“ Für Landrat Brechtel ist die Gründung dieser neuen Einheit erneut ein Beleg dafür, „wie gut die Einheiten des Katastrophenschutzes im Landkreis zusammenarbeiten. Danke für Ihr Engagement.“

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