Mittwoch, 13. November 2019

Tag der offenen Tür in der Waldorfschule Neustadt am 9. November: Schule anders erleben

Waldorfschulen: Im Trend – seit 100 Jahren

4. November 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer

Blick in den Innenhof der Waldorfschule in der Maximilianstraße.
Fotos (auch Galerie): Kerstin Reinhardt

Neustadt. Wie in Waldorfschulen erfolgreich ohne Noten unterrichtet wird, kann man sich anschauen. Am Tag der offenen Tür am Samstag, 9. November 2019, sind die Pforten der Waldorfschule Neustadt für alle Interessierten zugänglich.

Von 10 bis 13 Uhr gibt es sowohl in der Konrad-Adenauer-Str. 16 als auch in der Maximilianstraße 16 offene Unterrichte, Führungen und – nur in der Maximilianstraße – ein Info-Café.
Alternative Schulen werden für immer mehr Eltern interessant, da dort vieles anders läuft als in Regelschulen. Obwohl man meinen könnte, es handle sich um einen neuen Trend,
gibt es Waldorfschulen schon sehr lange: In diesem Jahr feierten sie ihren 100. Geburtstag.

Die Waldorfschule Neustadt ist einer der Orte, an dem Erziehung auf Augenhöhe gelebt wird: Drohungen, das Schüren von Ängsten, der Einsatz von Strafen oder das starke Fördern von Ehrgeiz sind unerwünscht. Dafür wird das Lernen durch Begeisterung und echtes Interesse am Inhalt ermutigt, da nur so echte Bildung entsteht. Respekt, Toleranz und Miteinander sind wesentliche Bausteine der Erziehung.

Eine Möglichkeit für Eltern, das zu erleben, gibt es am Tag der offenen Tür: Von 10 bis 13 Uhr sind sowohl im „Grundschul“-Gebäude in der Maximilianstraße 16 als auch in der Konrad-Adenauer-Straße 16, wo die höheren Klassen unterrichtet werden, die Klassenzimmer der Klassen 2 bis 8 geöffnet.

Um Voranmeldung für eine Teilnahme am Probeunterricht unter 06321-5790409 oder info@waldorfschule-neustadt.de wird gebeten.

„In der Waldorfschule geht es nicht darum, von Anfang an einseitig den Intellekt zu fördern, sondern um ein ausgeglichenes Zusammenspiel, einen harmonischen Dreiklang zwischen Denken, Fühlen und Handeln“, so Matthias Heck, Lehrer für Französisch und Eurythmie.

Wie sich dieses Zusammenspiel gestaltet, können die Besucher auch bei einem Gang durch die schulinterne Ausstellung erfassen: Im Rahmen einer Gebäudeführung bekommen die Gäste einen Einblick in Arbeitsmaterialien und selbst geschaffene Kunstwerke der Schüler.

Gemeinschaft beginnt bereits im Kindergarten. Für die ganz kleinen Besucher besteht die Möglichkeit, gemeinsam mit ihren Eltern einen Schnuppertag im Waldorfkindergarten zu verbringen.

Mitarbeiterinnen des Waldorfkindergartens in der Maximilianstraße stehen den Interessenten an diesem Tag von 9 bis 12 Uhr für alle Fragen zur Verfügung.

Fotogalerie: Kerstin Reinhardt

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