
Die sechs Besten: v.li.: „Ex-Prinz Schampus“ Benjamin I., Zwiebelkönigin Luisa I., Landauer Weinprinzessin Anna, „Ex-Dorn-Dürkeimer-Kerwe“ Max I., Siegerin Marion Münzenberger und der Elsenfelder Bürgermeister Matthias Luxem
mit Dr. Thomas Gebhart, Tabakkönigin Sina, Karl Hirsch (li.) und rechts Moderatorin Martina Blandfort.
Fotos: Pfalz-express.de/Licht
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Hatzenbühl – Der 26. Tabak-Einlese-Wettbewerb in Hatzenbühl hat seine Meisterin gefunden: Marion Münzenberger aus Elesenfeld in Unterfranken fädelte die meisten Tabakblätter in kürzester Zeit ein.
Der Wettbewerb war der Höhepunkt des drei Tage andauernden Sommerfests des Musikvereins Hatzenbühl. 45 Hoheiten aus Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hatten als Gäste von Tabakkönigin Sina I. ihr Können an der Einlese-Nadel versucht.
Schirmherr war in diesem Jahr der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart, der mit den Worten „An die Nadel, fertig, los“ den Startschuss gab.
Unterstützung aus dem Publikum gab es unter anderem vom SPD-Bundestagsabgeordneten Thomas Hitschler, der Landtagsabgeordneten Barbara Schleicher-Rothmund (SPD) und Bürgermeister Karlheinz Henigin. Auch Jockgrims Bürgermeisterin Sabine Baumann, Rheinzaberns Bürgermeister Gerhard Beil und Roland Bellaire, Bürgermeister von Neupotz, drückten den regionalen Nadelstreitern die Daumen.
Klebrige Angelegenheit
Beim Tabak einlesen müssen die Tabakblätter schnellstens an der Hauptrippe des Blatts eingefädelt werden – keine leichte Arbeit, denn die Rippe ist zäh und klebrig.
Jeder Teilnehmer erhält eine „Bürde“ Tabak und darf sie erst vor dem Start auf der Bühne öffnen.
Für das erste Bandelier darf der ‚Schlupp‘ gebunden sein und der Faden an der Nadel hängen.
Gewonnen hat, wer die meisten Blätter an der Rippe eingelesen hat.
Die Sieger
Aus sechs Gruppen wurde jeweils der Gruppensieger ermittelt. Diese traten dann im Finale gegeneinander an.
Nach Siegerin Marion Münzenberger konnte die Landauer Weinprinzessin Anna den zweiten Platz für sich verbuchen. Dritter wurde „Ex-Prinz Schampus“ Benjamin I. aus der rheinhessischen Trauben-Hochburg Osthofen.
Den vierten Platz belegte der „Ex-Dorn-Dürkeimer-Kerwe“ Max I.
Dann nochmals ein Triumph für die Elsenfelder: Bürgermeister Matthias Luxem höchstselbst fädelte sich auf den fünften Platz.
Platz sechs ging wieder an eine regionale Hoheit: Die am vergangenen Wochenende neu inthronisierte Zwiebelkönigin Luisa I. aus Zeiskam schaffte es in die Riege besten Tabakeinleser.
Fleißig an der Nadel arbeiteten auch die beiden Bellheimer Lords, der aktuelle Lord Heinrich Leuthner und sein Vorgänger Dieter Lüdeke, die sich jedoch geschlagen geben mussten.
Die Sieger indes erhielten in diesem Jahr Pokale, gestiftet von der Privatbrauerei Hoepfner.
Wünstels überall
Einen guten Sinn fürs Schätzen bewies Thomas Hitschler: Auf die Frage des Vorsitzenden des Musikvereins Hatzenbühl, Karl Hirsch, der zusammen mit Martina Blandfort die Veranstaltung moderierte, wie viele Wünstels es wohl im Verein gebe, lag Hitschler mit seiner Antwort richtig: Stolze 25 Wünstels sind Mitglieder.
Star-Tänzer
Eine besondere Augenweide bekamen die Gäste im bunt geschmückten Tausend-Mann-Zelt nach der Siegerehrung präsentiert: Adriana Scherer (15) aus Hatzenbühl und Patrick Wisser (16) aus Landau präsentierten eine wahrhaft feurige Tanzshow.
Beide tanzen für den TSV Landau bereits offiziell in der B-Klasse der internationalen Profiliga ganz vorne mit. (cli)

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