Samstag, 13. April 2024

Sven Koch fordert mehr Ausbildungsplätze für Mitglieder der Feuerwehren und Hilfsorganisationen

27. Februar 2024 | Kategorie: Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Politik regional, Regional

Sven Koch
Foto: Pfalz-Express

SÜW/Kandel – Der CDU-Landtagsabgeordnete Sven Koch setzt sich vehement für mehr Ausbildungsplätze für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie ein.

Für das Jahr 2024 wurden nur etwa die Hälfte der benötigten Ausbildungsplätze für Rettungskräfte an der Südlichen Weinstraße genehmigt. Landesweit beträgt die Quote sogar nur 34 Prozent der Anmeldungen, die berücksichtigt werden konnten.

In einer kleinen Anfrage des Landtagsabgeordneten antwortete das zuständige Ministerium des Innern und für Sport, dass insgesamt 257 Anmeldungen für Ausbildungsplätze aus der Blaulichtfamilie der Südlichen Weinstraße an die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie gemeldet wurden. Lediglich 133 Anmeldungen konnten jedoch berücksichtigt werden.

Sven Koch betont: “Die Feuerwehren und Hilfsorganisationen leisten tagtäglich einen bemerkenswerten Einsatz und das meist im Ehrenamt. Sie opfern ihre Freizeit und riskieren im schlimmsten Fall ihr Leben, um anderes Leben zu retten. Daher ist es wichtig, dass unsere ehrenamtlichen Helfer gut ausgebildet sind. Doch leider werden seit Jahren die nötigen Ausbildungsplätze nicht in dem Umfang zur Verfügung gestellt, wie sie benötigt werden. Das ist ein Armutszeugnis und wird dem Ehrenamt nicht gerecht.”

Der Landtagsabgeordnete fordert daher konkrete Maßnahmen und eine bessere personelle Ausstattung der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzakademie. Notfalls sollte eine ad-hoc-Ausbildungskampagne gestartet werden, um dem Ausbildungsstau entgegenzuwirken. „Diese Probleme bestehen nicht erst seit gestern, sondern sind seit vielen Jahren bekannt und wurden bisher leider nur ignoriert. Besonders bei Führungskräften, die im Einsatzfall wichtige Entscheidungen treffen müssen, ist die Situation unbefriedigend.“

Koch schließt seine Forderung mit den Worten: “Der Ausbildungsstau besteht nicht erst seit gestern. Die Probleme sind seit vielen Jahren bekannt und wurden bisher nur ignoriert. Insbesondere bei Führungskräften, also jenen, die im Einsatzfall Entscheidungen treffen müssen, ist der Ausbildungsstau enorm hoch. Es braucht daher endlich eine Ausbildungsoffensive und Maßnahmen, damit unsere ehrenamtlich engagierten Helfer die Ausbildung erhalten, die sie im Einsatzfall brauchen. Dies kommt nicht nur dem Bevölkerungsschutz zugute, sondern schützt auch jene, die uns schützen wollen.“

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