Berlin – Trotz Rekordbeschäftigung und guter Konjunktur sind die Sozialausgaben kräftig gestiegen und nehmen Kurs auf die Billionengrenze.
So sind im Jahr 2016 die Ausgaben des Staates für Soziales auf 918 Milliarden Euro gewachsen – ein Plus von 32,6 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dies geht laut „Handelsblatt“ aus dem Sozialbericht 2017 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervor, den das Bundeskabinett am 2. August beschließen wird.
Zum Ende der nächsten Legislaturperiode werden die Ausgaben demnach die Billionengrenze deutlich übertroffen haben: Für das Jahr 2021 erwartet die Bundesregierung Sozialausgaben in Höhe von 1,1 Billionen Euro. Für 2017 rechnet die Bundesregierung mit einem Anstieg der Sozialausgaben auf 961 Milliarden Euro. Im Jahr 1991 hatten die Ausgaben noch rund 400 Milliarden und im Jahr 2000 rund 600 Milliarden Euro betragen.
Der Anstieg ist der Zeitung zufolge besonders auf höhere Ausgaben in der Renten- und Krankenversicherung und für Pensionen zurückzuführen. Bei der Rente stiegen die Ausgaben zwischen 2000 und 2016 von 217 auf 293 Milliarden Euro, in diesem Jahr werden sie laut Bericht erstmals die 300-Milliarden-Grenze durchbrechen.
Die Ausgaben in der Krankenversicherung legten zwischen 2000 und 2016 von 132 auf 221 Milliarden Euro zu, die für Pensionen und Beihilfen von Beamten von 51,6 auf 74,1 Milliarden Euro. Der Bericht zeige „den im Einklang mit der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit stehenden Umfang der Sozialleistungen in Deutschland“, schreibt Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) in einem dem Bericht beiliegenden Anschreiben an die Bundesminister.
Allerdings steigen die Sozialausgaben stärker als die Wirtschaftsleistung. Lag die so genannte Sozialleistungsquote im Jahr 2013 noch bei 29 Prozent, stieg sie 2016 auf 29,3 und wird in diesem Jahr 29,8 Prozent betragen. (dts Nachrichtenagentur)

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Da wir mittlerweile zum Weltsozialamt geworden sind, werden uns diese Ausgaben bald über den Kopf wachsen. Das Chaos ist absehbar.
Haben sie den Artikel gelesen?
…. steigen die Sozialausgaben stärker als die Wirtschaftsleistung.
———————-
Woran DAS wohl liegen könnte?
😉
Auch sie haben den Artikel wohl nicht gelesen?
Ich geb Ihnen einen Tipp, steigende Pensionen z.b. sind nur äußerst selten auf Zuwanderer zurückzuführen.
Liebe Chris,
Sie glauben allen Ernstes, NUR SIE könnten lesen?
Die richtige Frage in diesen links-politkorrekten Zeiten wäre:
Wo verstecken die linken Schmierfinken der Handelsblatt-Lügenpresse in harmonsicher Zusammenarbeit mit der Regierung die ganzen Sozialausgaben der zigtausend angeblichen Minderjährigen, die pro Monat den Steuerzahler 5000.- Euro kosten. All die explodierten Migrationskosten von mehreren 10.000 Mio Euro, in welchen Unterposten werden sie versteckt?
Keiner der stromlinienförmigen Regierungsbejubler fragt hier kritisch nach!
WER LÜGT HIER DIE KOSTEN WEG?
Und warum wohl?
Könnte es mit der drohenden Wahl zusammen hängen?
Aufklären und AfD wählen.
Merkel mit ihrer illegalen Masseneinwanderung abwählen!
Ihre staatliche Unterstützung ist auch in diesen Kosten drin. Da hat mich auch nie jemand gefragt ob ich die bezahlen will……
Und das ist nun wirklich rausgeworfenes Geld.
(…) Chris möchte mit seinen Sandkastenfreunden Oskar und Schwafeleisen im Bällebad im Kinderland von Gutmenschen abgeholt werden…..ihre Eltern haben sie wahrscheinlich entnervt ausgesetzt…!
Jetzt hast du es mir gegeben. Jetzt geh wieder in den Wald zurück und Tanz mit deinen Nazifreunden zu altgermanischen Musik ums Feuer.
Dieser Post ist ähnlich sinnvoll wie deiner. Im Gegensatz zu dir ist mir das bewusst.
(…)
Die CDU-Behauptung ‚Deutschland geht es so gut wie noch nie‘ steht im Widerspruch zu den ständig steigenden Sozialausgaben.
Zu den erneut gestiegenen Sozialausgaben auf über 900 Milliarden Euro erklärt der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen: ,,Die CDU behauptet, dass es Deutschland so gut gehe wie noch nie. Diese besonders von der Kanzlerin immer wieder bemühte Aussage steht im Widerspruch zu den ständig steigenden Sozialausgaben.‘‘
Meuthen weiter: ,,Immer mehr Menschen beziehen hierzulande Sozialleistungen. Die scheinbar guten Arbeitsmarktzahlen verschweigen, dass viele Menschen, die in der Arbeitslosenstatistik nicht auftauchen, faktisch nicht bzw. kaum berufstätig sind: Das betrifft etwa die geringfügig Beschäftigten, die sogenannten Aufstocker oder Personen, die an Maßnahmen der Arbeitsagentur zur beruflichen Eingliederung teilnehmen.
Und als ob dies nicht schon genug wäre, kommt eine immer größere Anzahl an Migranten in unser Land, die die Sozialsysteme, die ohnehin schon aus dem letzten Loch pfeifen, noch weiter strapazieren werden. Anstatt noch mehr Sozialleistungsempfänger zu produzieren und in unser Land zu lassen, brauchen wir dringend eine Reform der Sozialsysteme und einen sofortigen Stopp der Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme.‘‘
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