
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Berlin – 2017 haben die Kommunen in Deutschland 57,3 Millionen Euro für sogenannte Armutsbegräbnisse gezahlt.
Die Sozialämter erstatteten 20.227 Angehörigen die Bestattungskosten, die finanziell nicht dazu in der Lage waren, diese selbst zu übernehmen, wie es aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervorgeht, über die die „Passauer Neuen Presse“ berichtet.
In Bayern gab es 2.076 Empfänger, in Baden-Württemberg waren es 2.185 und in Niedersachsen 2.113. In den alten Bundesländern erhielten 14.592 Angehörige eine Erstattung der Begräbniskosten in den neuen Bundesländern waren es 5.635. Im Jahr 2016 waren noch 59,5 Millionen Euro an 21.434 Angehörige gezahlt worden.
Zimmermann warnte vor einer Reduzierung der Kostenübernahme durch die Kommunen. „Aufgrund der zunehmenden Altersarmut und der sich ausbreitenden prekären Beschäftigung ist für die Zukunft ein Anstieg von Sozialbestattungen zu erwarten“, erklärte sie.
Angesichts der damit steigenden finanziellen Belastung der Kommunen sei zudem zu befürchten, dass die Kommunen die Kostenübernahme absenken könnten. „Dabei wäre es in vielen Regionen notwendig, die Leistungen anzuheben, um auch armen Menschen ein würdevolles Begräbnis zu Teil werden zu lassen“, forderte sie und sprach sich für die Einführung von bundesweit einheitlichen Standards für Sozialbestattungen aus. (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Berlin – Trotz Wirtschaftsbooms samt Rekordbeschäftigung fehlt Zehntausenden Familien Geld für das Begräbnis verstorbener Angehöriger. Das geht aus Angaben des Statistischen Bundesamts ...
Berlin – Die Rücklage der Deutschen Rentenversicherung ist nach der starken Erhöhung der Renten im Juli um mehr als 800 Millionen Euro ...
Berlin – Die Zahl der sogenannten Multi-Jobber oder Mehrfachbeschäftigten in Deutschland ist Mitte 2019 auf über 3,5 Millionen gestiegen. Das geht aus ...
Landau/SÜW – Der Landkreis Südliche Weinstraße erhält noch in diesem Jahr rund 2.6 Millionen Euro zur Integration von Flüchtlingen. Auch die kreisfreie ...
Düsseldorf – Ein Förderprogramm des Bundes für Schwimmbäder erweist sich für viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen als Fehlschlag: Allein in Nordrhein-Westfalen fehlen 188,2 ...
Kreis Germersheim – Im Jahr 2016 hat die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) mit rund 8,5 Millionen Euro gewerbliche, kommunale und private ...
Berlin – Der Bund hat bis Ende Juli 2018 sogenannte „Härteleistungen“ in Höhe von rund 2,7 Millionen Euro an Opfer des Breitscheidplatz-Anschlags ...
Mainz – Ein Lotto-Spieler aus Rheinland-Pfalz hat in der Ziehung vom vergangenen Samstag über zwei Millionen Euro gewonnen. Das teilte der Deutsche ...
Berlin – Die Krankenkassen bekommen offenbar zu viel Geld aus dem Gesundheitsfonds. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf Recherchen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Danach ...
Brüssel – Die EU-Staaten haben am Mittwoch einen Nothilfeplan zur Versorgung von Flüchtlingen in Griechenland und anderen betroffenen Staaten gebilligt. Das Paket ...
Hamburg – Die Sicherheit beim G20-Gipfel in Hamburg kostet die Bundesbehörden voraussichtlich 32 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums ...
Südpfalz/RLP – Zur Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten stellt die Landesregierung zehn Millionen Euro zusätzlich für den Neu- und Ausbau von Kitas zur ...












