Sonntag, 25. Februar 2024

Sollte jeder in die Zukunft investieren?

18. Dezember 2021 | Kategorie: Finanzen, Ratgeber

Quelle: de.depositphotos.com; Titel: Stapel von Münzen mit Sicherheitsblöcken auf Holzblock; ID: 183830556; Autor: AndreyPopov

Die Zukunft ist unsicher. Das Geld auch. Zahlt es sich also aus, schon heute in die Zukunft zu investieren, um auf alle Situationen – finanziell – vorbereitet zu sein?

Mit Investmentfonds ist das auf jeden Fall eine Option. Jeder, der sich bereits mit Investmentfonds auseinandergesetzt hat, weiß, dass sie einerseits bei Anlegern sehr beliebt, aber andererseits durch die große Auswahl auch schwer zu überblicken sind. Um von der Masse an Angeboten nicht überwältigt zu werden, sollten zuvor manche Fragen geklärt werden.

Was ist ein Investmentfond?

Als erstes ist es essenziell zu verstehen, was ein Investmentfond überhaupt ist. Es gibt Fonds, die zum Beispiel in Anleihen oder Aktien investieren. Je nach Anbieter können die Strategien dahinter von eher konservativ über aggressiv bis hin zu Einkommenorientiert sein.

Da die Auswahl und das Angebot so groß und vielseitig sind, sollte der erste Schritt sein, Anlagenziele und -wünsche zu definieren. Dadurch kann die Auswahl eingegrenzt werden. Wer sich vorher überlegt, ob er sich auf Sicherheit oder auf langfristiges Wachstum konzentrieren will, findet viel schneller zum richtigen Fond.

Besonders wenn das Geld in den nächsten Jahren gebraucht werden könnte, ist ein Fond, der sich auf Sicherheit konzentriert, die bessere Wahl. Wird dieser Schritt nicht beachtet, erweist sich der Investmentfond in den meisten Fällen als keine gute Anlage.

Die Gebühren eines Investmentfonds

Natürlich besteht ein Investmentfond nicht nur aus Einnahmen, sondern auch aus Ausgaben im Sinne von Gebühren. Diese können zum Beispiel für die Verwaltung, Marketing oder Handel draufgehen. Das sollte aber niemanden abschrecken. Als Anleger sollte es immer das Ziel sein, die Gebühren möglichst zu minimieren, um schlussendlich auch höhere Erträge zu haben.

Jeder Investmentfond legt in seinem Fondsprospekt die Kostenquote der Fonds offen. Dadurch können die Kosten einer Anlage untersucht werden. Niedrige Gebühren machen idealerweise weniger als 1 Prozent aus. Wer Rendite vergleicht, hat dadurch auch einen sehr ausschlaggebenden Faktor gefunden. Wem das alles zu kompliziert ist, der kann sich mittlerweile auch nach Fonds umschauen, die zum Beispiel wie bei AAV Fondsvermittlung keinen Ausgabeaufschlag berechnen.

Den idealen Fond finden

Die Recherche bleibt hierbei ein Muss. Sobald klar ist, welche Ziele es zu erreichen gilt, kann spezifisch nach einem passenden Fond gesucht werden. Am besten werden verschiedene Fonds verglichen und untersucht. Gerade bei der Auswahl muss sich erst mit dem Thema bekannt gemacht werden.

Vorteile eines Investmentfonds

• Einfach zu Handhaben
• Professionelle Organisation
• Leistbar
• Zahlungsfähigkeit
• Verteilung des Kapitals

Der große Schritt ist es, einen passenden Fond zu finden. Sobald das erledigt ist, verhält sich ein Investmentfond sehr einfach und unkompliziert. Wer es noch einfacher haben will, kann sich nach einem Fond mit professioneller Verwaltung umsehen. Dies kommt zwar mit höheren Kosten, hat aber den Vorteil, dass ein aktiver Fondsmanager sich täglich mit dem Kauf und Verkauf der in den Fonds gehandelten Wertpapiere beschäftigt.

Je nach Fond gibt es verschiedene Minimums an benötigtem Geld. Manche haben hier fixe Zahlen, andere verzichten ganz darauf. Egal wie viel Startkapital verfügbar ist, es gibt einen passenden Fond. Dadurch unterscheiden sich Fonds auch von anderen Anlagegütern, wie Häusern und Autos, da sie leichter zu kaufen und verkaufen sind.

Die Verteilung des Kapitals ist wohl der größte Vorteil eines Investmentfonds. Wer sein Geld in eine einzige Firma investiert, ist der Gefahr ausgesetzt, alles zu verlieren, sollte die Firma insolvent gehen. Bei Investmentfonds wird dieser Verlust jedoch eingeschränkt, da sie Zugang zu einer diversifizierten Anlage bieten, bei der nicht jeder selbst Dutzende Vermögenswerte kaufen und überwachen muss.

Nachteile von Investmentfonds

• Kosten – beim Großteil der Anbieter fallen Kosten an. Hierbei kann jedoch entschieden werden, wie hoch und für was genau gezahlt werden soll.
• Keine Kontrolle – das exakte Portfolio eines Fonds ist meist schwer zu überblicken. Zudem können die Käufe innerhalb des Fonds nicht beeinflusst werden. Für diejenigen, die schlicht und einfach keine Zeit haben, sich selbst um ein riesiges Portfolio zu kümmern, kann das aber auch ein Vorteil sein.

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