Wörth – Zum Auftakt seiner diesjährigen Sommerreise besuchte Arbeitsminister Alexander Schweitzer heute die Unternehmen Daimler in Wörth, das Ingenieurbüro PTI AG in Lemberg und die Firma Pallmann in Zweibrücken. Dabei standen vor allem die Themen Fachkräftesicherung, Ausbildung, Qualifizierungsangebote und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt.
Das Daimler LKW Werk in Wörth beschäftigt allein über 11.000 Mitarbeiter. Mit Blick auf den demografischen Wandel spielt die Anwerbung und Bindung qualifizierter Fachkräfte eine entscheidende Rolle. Es wird sowohl in den Bereich Ausbildung als auch in familienbewusste Angebote investiert.
„Diese Angebote reichen von einer betriebseigenen Kindertagesstätte, Gästekinder- und Ferienbetreuung über das Audit Beruf und Familie, die Ermöglichung flexibler Arbeitszeitmodelle auch im Schichtbereich bis hin zu Hilfestellung bei der Pflege von Angehörigen. Die Daimler AG zeigt, dass es nicht nur wichtig ist, das Potenzial der Beschäftigten zu erkennen und zu fördern. Es bedarf auch geeigneter Angebote für die Vereinbarkeit vom beruflichen und privaten Alltag in allen Lebenslagen“, erklärte der Minister.
Zudem begrüßte er die Firmeninitiative „get in the job“, die schwer vermittelbaren Jugendlichen eine Perspektive gibt. „Nicht nur im europäischen, sondern bereits im internationalen Wettbewerb kämpfen wir um qualifizierte Fachkräfte. Da liegt es nahe, die Reserven, die wir zur Verfügung haben, auch zu nutzen. Nicht jeder ist ein Einserkandidat und manch einer braucht einen zweiten oder dritten Anlauf. Doch mit abgestimmten Projekten wie „get in the job“ haben auch diese jungen Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt.“ (red)
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