
Landrätin Theresia Riedmaier, Thomas Metz (Generaldirektion Kulturelles Erbe), Finanzminister Dr. Carsten Kühl und Achim Weber bei der Besichtigung der Burgruine Meistersel in Ramberg. Foto: Björn Iversen
Ramberg. Zu einem Ortstermin kam der rheinland-pfälzische Finanzminister Dr. Carsten Kühl in den Landkreis Südliche Weinstraße, um sich über den Fortgang der Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen auf der Burgruine Meistersel zu informieren. Der Finanzminister ist zugleich zuständig für die großen Bauangelegenheiten des Landes.
In Begleitung von Landrätin Theresia Riedmaier und dem Leiter der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Thomas Metz, erklomm der Minister bei leider schlechtem Wetter – peitschender Wind und starker Regen gaben einen Vorgeschmack auf die bevorstehende ungemütliche Jahreszeit – den Burgberg hoch über dem Modenbachtal und Ramberg. „Denkmalgerechte Bestandserhaltung und archäologische Forschung gehen Hand in Hand; wir haben zu einer hervorragenden Zusammenarbeit gefunden“ betonte Thomas Metz.
Finanzminister Dr. Kühl erklärte, die bisherigen Ergebnisse der Sicherungsmaßnahmen und der archäologischen Forschungstätigkeit bestätigten den hohen Stellenwert der Meistersel in der pfälzischen Burgenlandschaft. Aus diesem Grunde habe das Land auch Verantwortung übernommen. Der Minister sicherte eine weitere Finanzierung für das Jahr 2013 in Höhe von 400 000 Euro zu. Es sei das erklärte Ziel des Landes Rheinland-Pfalz, die Burgruine Meistersel nach der Sicherung und Sanierung, die kompliziert, zeitaufwändig und anspruchsvoll sei, den Besuchern und Gästen wieder zur Besichtigung zu öffnen. Während der Bau- und Erkundungsarbeiten sei das aus verständlichen Gründen allerdings nicht möglich.
Landrätin Riedmaier erklärte: „Nach wie vor sind wir sehr erleichtert, dass das Land die Meistersel übernommen hat. Es bestand die ernste Gefahr, dass dieses historische Kleinod von großer Bedeutung in falsche Hände geraten konnte. Mir war es ein besonderes Anliegen, gerade das zu verhindern. Dass das Land in umfassender Weise zu seiner Verantwortung steht und die großen Sicherungs- und Sanierungsmaßahmen eingeleitet hat, wird hier mit großer Dankbarkeit aufgenommen. Ich bin sicher, die Meistersel wird für Einheimische wie für Gäste ein besonderer Ort, der Geschichtsbewusstsein fördert, Naturverbundenheit stärkt und ein einzigartiger Anziehungspunkt sein wird“. (kv)
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