Berlin – Ein Oberstleutnant der 1. Panzerdivision hat am 31. März 2014 ein „Besonderes Vorkommnis“ bezüglich des Sturmgewehrs G36 an das Verteidigungsministerium gemeldet.
Das berichtet das Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“. Demnach hätten sich beim Schusstraining Präzisionsmängel gezeigt, es sei zu „signifikanten Treffpunktverlagerungen“ gekommen. Die mangelnde Präzision des Gewehrs sei nicht wie vermutet auf die Munition zurückzuführen, denn auch mit der vorgeschriebenen „Waffen-Munition-Kombination“ sei „ein Treffen auf Kampfentfernung nicht möglich“.
Ein General der Bundeswehr räumte im vergangenen Dezember im Verteidigungsausschuss des Bundestags den Vorfall erst auf Nachfrage der Opposition ein, berichtet der „Spiegel“ weiter. Beamte des Verteidigungsministeriums hätten zuvor die Meldung des Oberstleutnants als „nicht melde- und untersuchungspflichtiges Ereignis“ eingestuft. (dts Nachrichtenagentur)

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