
Community Dyke* March am 25.07.2025
Foto: via dts Nachrichtenagentur
Berlin – Angesichts der Demonstration zum „Christopher Street Day“ gegen Queerfeindlichkeit am Samstag in Berlin erwartet die Gewerkschaft der Polizei einen „absoluten Großeinsatz“.
Dabei müssten in diesem Jahr sicherheitsrelevante Fragen geklärt werden, „die vor Jahren noch keine Rolle gespielt haben“, sagte Benjamin Jendro, Sprecher des Berliner Landesverbands der Gewerkschaft der Polizei, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.
„Mit Blick auf die gravierenden Amok- und Terrortaten gehört sogenannter Überfahrschutz heute zum festen Inventar einer derartigen Großveranstaltung“, erklärte Jendro. „Zudem sehen wir gerade aus dem rechtsextremistischen Milieu immer häufiger gezielte Gewalttaten gegen die LSBTIQ-Community, durch unberechenbare Einzeltäter, aber auch organisierte Gruppen, bei denen Mitstreiter extra nach Berlin anreisen, weshalb man selbstverständlich jegliche Kundgebungen in der Nähe im Blick haben muss“, fügte er an.
Die Berliner Polizei teilte auf Anfrage des RND mit, sie habe bislang keine konkreten Erkenntnisse zu Gefährdungen aus dem rechtsextremen Spektrum. „Wir bereiten uns auf einen friedlichen Verlauf der Veranstaltung vor, treffen aber unter fortlaufender Bewertung von Gefährdungspotentialen alle erforderlichen Maßnahmen“, sagte eine Polizeisprecherin.
Am Schöneberger Ufer ist eine rechtsextreme Kundgebung gegen den CSD angemeldet, die Anmelderin erwartet nach Polizeiangaben 400 Teilnehmer. Die Polizei wird nach eigenen Angaben mit rund 1.300 Beamten im Einsatz sein und dabei auch durch Hundertschaften aus anderen Bundesländern unterstützt. (dts Nachrichtenagentur)
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