
Quelle: dts Nachrichtenagentur
Hamburg – Nach einer Schießerei in einer Hamburger Kirche der „Zeugen Jehovas“ mit mehreren Toten und Verletzten sucht die Polizei mit Hochdruck nach dem Täter.
Es gebe keine Hinweise, dass der Täter überhaupt geflüchtet sei, deswegen werde auch die Kirche intensiv durchsucht, berichtete der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Abend. Die Tatwaffe sei ebenfalls noch nicht sichergestellt.
„Bislang liegen keine gesicherten Informationen zu dem Tatmotiv vor“, teilte unterdessen die Polizei selbst mit. Es seien mehrere Menschen schwer verletzt worden, „einige sogar tödlich“, so die Beamten.
Die „Bild“ berichtete von sieben Toten und mindestens acht weiteren verletzten, in anderen Berichten war von bis zu 30 angeschossenen Personen die Rede. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bezeichnete den Vorfall als „erschütternd“. „Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck an der Verfolgung der Täter und der Aufklärung der Hintergründe“, sagte er.
Die Schießerei im Stadtteil Alsterdorf soll gegen 21 Uhr begonnen haben, zu diesem Zeitpunkt gab es in dem zweistöckigen Gebäude eine Veranstaltung. Polizisten sollen zufällig in der Nähe gewesen sein und hätten relativ schnell reagiert, hieß es. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt. (dts Nachrichtenagentur)

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