Rom – Papst Franziskus hat homosexuellen Verkehr erneut als „Sünde“ bezeichnet.
Dies gelte jedoch nicht für Menschen, die die Neigung nur hätten, diese aber nicht auslebten, sagte Franziskus auf dem Rückflug von Rio de Janeiro nach Rom gegenüber Journalisten. „Wenn jemand homosexuell ist und guten Willens nach Gott sucht, wer bin ich, darüber zu urteilen?“, sagte der 76-jährige Argentinier.
Aus dem Katechismus gehe ganz klar hervor, dass Schwule und Lesben nicht an den Rand gedrängt werden dürften. Sie müssten vielmehr in die Gesellschaft integriert werden. Beobachter werteten die Äußerungen bereits als Zeichen wachsender Toleranz. (dts Nachrichtenagentur)

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