
Papst Franziskus. Foto: Vatican Media via dts Nachrichtenagentur
Vatikanstadt – Trotz gesundheitlicher Probleme hat Papst Franziskus am Ostersonntag den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ erteilt.
Der 87-jährige Pontifex zeigte sich dabei sichtlich geschwächt, sprach jedoch persönlich die Segensformel und richtete ein paar kurze Worte an die Gläubigen.
Die eigentliche Osterbotschaft wurde diesmal nicht vom Papst selbst, sondern von seinem Zeremonienmeister verlesen. Franziskus erholt sich derzeit von einer schweren Lungenentzündung, die ihn weiterhin stark einschränkt.
In der Osterbotschaft rief der Papst zu einem Ende der Gewalt im Nahen Osten auf und forderte ernsthafte Friedensbemühungen für die Ukraine. Trotz der vielen Krisen in der Welt, so die Botschaft, sollten Christen Hoffnung verbreiten.
Zur Ostermesse auf dem Petersplatz in Rom kamen wie jedes Jahr Zehntausende Gläubige. An der Feier der Osternacht hatte Franziskus aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst teilgenommen, sie wurde stattdessen vom Kardinaldekan Battista Re geleitet.

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