Berlin – Der Informant, der die „Panama Papers“ an Journalisten weitergeleitet hat, fürchtet um sein Leben.
Die Quelle habe in den zurückliegenden Tagen signalisiert, sie befinde sich in Lebensgefahr, sagte „SZ“-Chefredakteur Wolfgang Krach am Donnerstag in der ZDF-Sendung „Maybrit Illner“.
Die „Süddeutsche Zeitung“ werde ihre Quelle „nahezu um jeden Preis“ schützen. Dies sei eine der Bedingungen für die Übergabe der Daten an sein Blatt gewesen, so Krach.
Er betonte, er habe Verständnis für Politiker-Forderungen nach Herausgabe der Daten. Die Grundlage von investigativem Journalismus bleibe aber der Quellenschutz.
„Wenn wir aufhören, unsere Informanten zu schützen, dann ist das das Ende des investigativen Journalismus. Dann gibt es keine Panama Papers 2“, begründete der Redaktionsleiter die Weigerung, die Unterlagen an die deutschen Behörden zu übergeben.
Ein internationales Journalistenkonsortium um die „Süddeutsche Zeitung“ hatte in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Datensatz über Briefkastenfirmen ausgewertet, die über die in Panama ansässige Finanzkanzlei Mossack Fonseca laufen. (dts Nachrichtenagentur)
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Liebe Leser und Leserinnen,
lassen Sie sich von der öffentlich-rechtlichen Medien in Sachen „Panama Papers“ nicht weiter hinter das Licht führen. Der „Informant“ hat mit Sicherheit keine Todesangst, denn hinter der ganzen Inszenierung steht eine Weltmacht und angebliche Weltpolizei. Informieren Sie sich über diesess Thema bei http://www.nachdenkseiten.de oder http://www.kritischesnetzwek.de und lesen Sie die Kommentierung bei Wikileaks.
Es ist haarsträubend, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit dem Thema umgeht und wie scheinheilig das Umfeld von Putin in den Vordergrund gestellt wird, während kein einziger Millionär oder Milliardär aufgeführt wird, wenn er der Weltmacht nahessteht. Hier werden unliebsame Gegner angegriffen und diskreditiert um die Öffentlichkeit massiv zu beeinflussen.
ARD, ZDF – mit dem zweiten sieht man besser, wenn man den Fernseher abschaltet.