Dienstag, 13. April 2021

Osterpredigt: „Nicht zum Frust geschaffen, sondern zum Glück“

4. April 2021 | Kategorie: Kreis Bad Dürkheim, Kreis Germersheim, Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Ludwigshafen, Neustadt a.d. Weinstraße und Speyer, Regional, Rhein-Pfalz-Kreis, Südwestpfalz und Westpfalz

Weihbischof Georgens hielt dieses Mal die Ostergottesdienste in Speyer.
Foto (Archiv): Bischöfliches Ordinariat Speyer

Speyer – Im Speyerer Dom zelebrierte Weihbischof Otto Georgens in Vertretung für den erkrankten Diözesanbischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann die Ostergottesdienste. In der Vorhallte des Doms wurde das Osterfeuer entzündet. Von dort aus wurde die brennende Osterkerze in den dunklen Dom getragen.

In der Predigt beim Gottesdienst am Ostersonntag ging Georgens der Frage nach: Wann ist Ostern? „Wenn die Ostersträucher blühen, die Mandelbäume an der Weinstraße, wenn Narzissen aufgehen?“ Die Natur bezeichnete Georgens als ein Zeichen des Lebens und der Freude. „Es soll ja die ganze Schöpfung erlöst werden. Was dürr ist, soll blühen.“

Ostern ereigne sich mitten im Alltag als „Auferstehung aus Sorgen, aus festgefahrenen Situationen, aus Stress und Qual“. Auferstehung, das seien „Erfahrungen des Glücks, der Lebensfreude und der intensiven Beziehung“. Gott sei ein Freud des Lebens und habe sich diese irdischen Freuden für die Menschen ausgedacht: „Er hat uns nicht zum Frust geschaffen, sondern zum Glück.“ Für Weihbischof Georgens sind es die „Erfahrungen der kleinen Auferstehung und der kleinen Freude im Alltag, die uns die Auferstehung Jesu erschließen“.

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