
Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee.
Symbolbild: dts Nachrichtenagentur
Berlin – Die österreichische Integrationsministerin Susanne Raab hat die umstrittene Landkarte zu islamischen Organisationen in ihrem Land verteidigt.
„Es geht hier keineswegs um einen Generalverdacht gegen Muslime“, sagte Raab in der „Welt“. „Es geht um den gemeinsamen Kampf gegen den politischen Islam als Nährboden für Extremismus.“
Auf der Karte sind mehr als 600 islamische Vereine und Moscheen in Österreich verzeichnet, inklusive der Angaben der dahinterstehenden Dachorganisationen.
Moslemvertreter und Opposition hatten unter anderem kritisiert, dass auf der Karte alle islamischen Einrichtungen gezeigt werden egal, ob sie islamistisch-antidemokratische Tendenzen haben oder nicht.
Raab, deren Ministerium direkt bei Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) angesiedelt ist, wies auch Kritik zurück, dass durch die Landkarte Islamvertreter einer Gefährdung ausgesetzt würden. „Wenn man jetzt sagt, man gründet zwar einen islamischen Verein, will aber nicht, dass
das jemand weiß, oder gar, was man tut und wer man ist, dann zeigt das genau das Problem: nämlich, dass man doch lieber in privaten Hinterzimmern predigt.“
Die Karte sei auch im Interesse der Muslime, die mit extremistischen Strömungen nichts zu tun haben wollen. „Sie sollen doch auch wissen, in welche Moschee sie gehen und welche Strukturen und Ideologien dahinterstehen.“ (dts Nachrichtenagentur)
Gefällt Ihnen unsere Zeitung?
Fügen Sie den Pfalz-Express als bevorzugte Quelle bei Google hinzu. So verpassen Sie keine wichtigen Nachrichten aus der Region.
⭐ Bei Google als bevorzugte Quelle hinzufügen
Diesen Artikel drucken



Kabul – In einer schiitischen Moschee in der Stadt Herat im Westen Afghanistans hat es am Dienstag eine Explosion gegeben. Dem afghanischen ...
Quebec – In der kanadischen Stadt Quebec sind mehrere Menschen in einer Moschee erschossen worden. Das teilte die örtliche Polizei mit. Demnach ...
Mekka – Bei der islamischen Pilgerfahrt nach Mekka in Saudi-Arabien sind bei einer Massenpanik am Donnerstag mindestens 700 Menschen ums Leben gekommen. ...
Berlin – Ahmad Mohammad al Tayyeb, einer der einflussreichsten Gelehrten des Islam, hat sich gegen Forderungen gewandt, den Koran zu modernisieren. „Der ...
Berlin – Der langjährige Bundestagsabgeordnete und Innenpolitiker Wolfgang Bosbach (CDU) hat die CSU in der Islam-Debatte gegenüber Kritik auch aus der CDU ...












