Düsseldorf – Steuerfahnder aus Nordrhein-Westfalen haben nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ in den vergangenen beiden Jahren gegen insgesamt gegen 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingeleitet.
Auf die Spur gekommen waren die Fahnder den Finanzinstituten durch die Auswertung von Selbstanzeigen deutscher Bürger, die den Behörden Schwarzgeldkonten im Ausland gemeldet haben.
Die Ermittler schauten sich die Selbstanzeigen gezielt daraufhin an, welche Banken darin wiederholt vorkamen. In etwa zehn Verfahren sind sich die deutschen Steuerfahnder und die ausländischen Banken bereits über Bußgeldzahlungen in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro einig geworden.
Derzeit wird in einem größeren Fall über rund 60 Millionen Euro Bußgeld verhandelt. Unter den verdächtigten Instituten sind auch Banken, die bereits vor Jahren anderweitig wegen Steuerdelikten aufgefallen waren.
Nordrhein-Westfalen hat nach Angaben des Finanzministeriums mit dem Kampf gegen Steuerhinterziehung seit 2010 Erlöse in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro erzielt.
Das meiste Geld kam von gut 23000 Bürgern, die beim Fiskus Selbstanzeige erstattet haben. Aufgeschreckt hatten sie vor allem die von NRW angekauften CDs mit den Daten Zehntausender Schwarzgeldkonten im Ausland.
Die Selbstanzeigen brachten rund 1,25 Milliarden Euro. Weitere knapp 400 Millionen kamen herein, indem der Fiskus die CDs auswertete, die fälligen Steuern eintrieb und Strafen gegen die ertappten Täter verhängte.
Die übrigen 650 Millionen Euro kassierte NRW von Banken vor allem in der Schweiz, die Briefkastenfirmen vermittelt sowie Schwarzgeldkonten bereitgestellt und damit Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet hatten. Das meiste Bußgeld gegen Finanzinstitute wurde auf Basis der CDs verhängt, der geringere Teil aufgrund der Auswertung der Selbstanzeigen. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken




Berlin – Die Hilfsmilliarden der Euro-Partner an Griechenland sind nach Recherchen des globalisierungskritischen Bündnisses Attac zu mehr als drei Vierteln in den ...
Frankfurt/Main- Die Europäische Zentralbank (EZB) wird die griechischen Banken weiter mit Liquidität versorgen und hält an den sogenannten Ela-Krediten („Emergency Liquidity Assistance“) ...
New York – Ein New Yorker Gericht hat die älteste Schweizer Bank Wegelin & Co wie erwartet wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung zur ...
Frankfurt/Main – Eine US-Kanzlei bereitet nach einem Bericht von „Bild am Sonntag“ Schadenersatzklagen in Milliardenhöhe gegen deutsche Banken vor. Sparkassen, Volksbanken und ...
Berlin/Brüssel- Europas Banken sollen 55 Milliarden Euro ansparen, um sich in einer Krise künftig aus eigener Kraft sanieren oder die eigene Abwicklung ...
Karlsruhe – Laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfen Banken von ihren Kunden keine Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite verlangen. Entsprechende Klauseln in Kreditverträgen ...
Athen – Die griechischen Banken sollen mindestens bis zum 7. Juli geschlossen sein. Das berichten britische Medien unter Berufung auf das griechische ...
Berlin – Immer mehr Banken schaffen das Gratiskonto ab, verlangen von ihren Kunden künftig wieder Kontoführungsgebühren. So verschickt die Deutsche Bank aktuell ...
Bad Bergzabern. Die Raiffeisen- und Volksbank Dahn eG (RVB Dahn), die Raiffeisenbank eG Herxheim (RB Herxheim) und die VR Bank Südliche Weinstraße ...
Berlin – Die Finanzierung der griechischen Banken scheint trotz des eingeschränkten Zugangs zu Mitteln der Europäischen Zentralbank (EZB) gesichert: Der EZB-Rat hat ...
Berlin – Christoph Schmidt, der Chef der Wirtschaftsweisen, lehnt eine Rettung von Italiens Banken mit Steuergeld ab. „Das Risiko steigt, dass die ...
Brüssel – EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier will dem Euro-Rettungsfonds ESM die Verantwortung für die Abwicklung angeschlagener Banken in der Euro-Zone übertragen. „Der Euro-Rettungsfonds ...











