Seoul – Nach der jüngsten Eskalation an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea scheinen die beiden Länder nicht nur den aktuellen Streit weitestgehend beigelegt zu haben – darüber hinaus wurden bei den Verhandlungen weitere Vereinbarungen getroffen.
Während Südkorea sich bereit erklärte, die an der Grenze ausgestrahlten Propaganda-Sendungen gen Norden einzustellen, erklärte sich Nordkorea bereit, die jüngsten Vorfälle zu „bedauern“.
Südkorea hatte zuvor eine Entschuldigung vom Norden gefordert. Anfang August waren bei der Explosion von Landminen in der demilitarisierten Zone zwei südkoreanische Soldaten verletzt worden.
Daraufhin hatte der Süden über große Lautsprecher den Norden mit südkoreanischen Nachrichten und Popmusik beschallt. Nordkorea hatte darauf mit Schüssen geantwortet.
Die Vertreter aus Süd- und Nordkorea haben bei den Mammut-Verhandlungen aber offenbar noch weitere Vereinbarungen getroffen: Nordkorea wolle den Kriegszustand aufheben. Zudem sollen Familienzusammenführungen wieder gefördert werden, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.
Die Gespräche zwischen Nordkorea sollten zudem so bald wie möglich in Pjöngjang oder Seoul fortgesetzt werden. (dts Nachrichtenagentur)

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