Dienstag 17.März 2026

Neujahrsempfang für Vereine aus der Verbandsgemeinde Maikammer

5. Februar 2026 | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße

Foto: VG Maikammer

Maikammer – Vertreter von Vereinen, Institutionen und des öffentlichen Lebens aus der Verbandsgemeinde Maikammer sind zum Neujahrsempfang zusammengekommen.

Bürgermeisterin Gabriele Flach begrüßte die Gäste mit den Worten: „Lasst uns das neue Jahr annehmen mit einem Lächeln und ohne Angst – denn es bringt uns neue Chancen und neue Möglichkeiten!“

Ein besonderer Gruß galt unter anderem den „Young Vocals“, den Mitgliedern des Verbandsgemeinderats, Vertretern der Senioren- und Gemeinwesenarbeit, den Schiedsmännern, dem Arbeitskreis Flüchtlinge Maikammer sowie der Tafel Edenkoben. Auch Vertreter von Schulen, Kindertagesstätten, Elternvertretungen und Fördervereinen waren eingeladen, da die Verbandsgemeinde großen Wert auf Familienfreundlichkeit legt.

Zu den Ehrengästen zählten Landrat Dietmar Seefeldt, die Weinprinzessinnen Zoe (Kirrweiler), Emely (Maikammer) und Klaudia (St. Martin), Ortsbürgermeister Timo Glaser (St. Martin) sowie die Ehrenbürger Karl Schäfer und Karl Hartkorn.

In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Flach, dass die Sanierung des Rathauses gut voranschreitet. Nach fünf Monaten Bauzeit liege man im Zeitplan, ein Wiedereinzug der Verwaltung sei Anfang 2027 vorgesehen. Das Jahr 2025 sei zudem durch mehrere Wahlen geprägt gewesen, die wegen verkürzter Fristen eine besondere Herausforderung darstellten.

Wichtige Weichenstellungen habe es auch mit der Änderung des Flächennutzungsplans gegeben. Besonders hob Flach Projekte im Bereich der Feuerwehren hervor und dankte den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr sowie der gesamten Blaulichtfamilie für ihren Einsatz.

Auch im Klimaschutz sei einiges erreicht worden, etwa mit der Erstellung eines kommunalen Wärmeplans und der Umstellung auf LED-Beleuchtung an den Grundschulen in Maikammer und Kirrweiler. Das Kalmitbad blickt ebenfalls auf ein erfolgreiches Jahr zurück: Rund 84.000 Besucher wurden 2025 gezählt. Ein Dank ging dabei an die DLRG-Ortsgruppe Neustadt, die ihr 50-jähriges Bestehen des Stützpunkts Edenkoben-Maikammer feiern konnte.

Weitere Themen waren Investitionen in Wasser- und Kanalleitungen sowie Modernisierungen an Kläranlage, Hochbehälter und Regenüberlaufbecken in Kirrweiler. Bei der Sportlerehrung würdigte Flach die Erfolge der Sportler und Mannschaften aus der Verbandsgemeinde und das Engagement der Vereine für alle Altersgruppen.

Gemeinschaftsfördernde Aktionen wie der Dreck-Weg-Tag, das Stadtradeln und die Seniorenfahrt nach Österreich seien ebenfalls wichtige Bausteine für das Miteinander. Dank richtete die Bürgermeisterin außerdem an die Mitarbeiter der Verwaltung, die im vergangenen Jahr durch Wahlen und Umzüge besonders gefordert waren.

Mit Blick auf 2026 betonte Flach, dass eine Kommune mehr sei als Zahlen und Finanzen. Sie sei eine Gemeinschaft aus Jung und Alt, Alteingesessenen und Zugezogenen. Vereine, Organisationen und Kirchengemeinden spielten dabei eine zentrale Rolle für Lebensqualität und Zusammenhalt. Fast 100 Vereine und Organisationen seien auch im kommenden Jahr aktiv, trotz aller Schwierigkeiten, Mitglieder zu gewinnen.

Zum Abschluss machte die Bürgermeisterin Mut für die Zukunft und schloss ihre Rede mit einem Zitat von George Bernard Shaw: „Ein Jahr zählt mit soviel Tagen, wie man genutzt hat.“

Für die musikalische Gestaltung sorgte erstmals die junge Kantorei St. Martin mit der Gruppe „Young Vocals“ unter der Leitung von Klaus-Peter „Blacky“ Schwarz. Mit sechs Pop-Songs begeisterten die jungen Sängerinnen und Sänger das Publikum.

Landrat Dietmar Seefeldt dankte in seinem Grußwort den Vereinen für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Weinprinzessinnen stellten die Weine ihrer Ortsgemeinden vor und betonten ebenfalls Zuversicht und Dankbarkeit.

Zum Abschluss des offiziellen Teils wurde gemeinsam das Lied „Der Mond ist aufgegangen“ gesungen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum Austausch, ganz im Sinne von Gabriele Flach: „Es ist stets wichtig miteinander im Gespräch zu bleiben – über Werte und das, was uns verbindet.“

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