Pfalz. Erste Auswirkungen des demografischen Wandels zeichnen sich bereits heute in Form von Fachkräftemangel und älter werdenden Belegschaften ab.
Deshalb müssen Unternehmen gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen schaffen, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Außerdem trägt der Erhalt der Leistungsfähigkeit von Beschäftigten zur Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen, zur Erhöhung der Motivation, zur Reduzierung von Fehlzeiten und zu höherer Arbeitszufriedenheit bei.
Seit Jahresbeginn unterstützt die Handwerkskammer der Pfalz dabei ihre Mitgliedsbetriebe. Im Rahmen des Projektes „Handwerk vital & demografiefest“ werden mit interessierten Handwerksbetrieben auf der Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse individuelle Konzepte rund um das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement erarbeitet und Werkzeuge für die praktische Umsetzung sowie Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ziel des Projekts ist es, damit sowohl für den Betrieb als auch für die Arbeitnehmer einen Mehrwert zu schaffen.
Leiterin des Projekts ist die Betriebswirtin für Personal und Sozialwesen Ilka Rein. Sie ist davon überzeugt, dass durch den ganzheitlichen Ansatz eines betrieblichen Gesundheitsmanagements „die Wettbewerbsfähigkeit der Handwerksbetriebe erhöht wird“ und „davon sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren“.
Nach ihrer Einschätzung ist der „Erfolg eines Arbeitgebers eng verknüpft mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden seiner Mitarbeiter“. Denn gesunde Arbeitbedingungen „wirken sich positiv auf die Arbeitgebermarke, Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung aus“.
Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Rheinland Pfalz (Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie) gefördert. Zu erreichen ist Ilka Rein unter Tel.: 0631/3677-277 oder E-Mail: irein@hwk-pfalz.de. (red)

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