
Karsten Moock, stellvertretender BKI des Kreises Südliche Weinstraße, Kreisbeigeordneter Kurt Wagenführer, Oberbürgermeister Dominik Geißler, Landrat Dietmar Seefeldt, Landaus BKI Dirk Hargesheimer, SÜW-BKI Jens Thiele und Stefan Heinze von der Freiwilligen Feuerwehr Offenbach, wo das Fahrzeug künftig stehen wird.
Foto: KV SÜW
SÜW/Landau – Die gemeinsame Katastrophenschutzeinheit „Information und Kommunikation“ (IuK) des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau hat Zuwachs im Fuhrpark bekommen – ein neues Mehrzwecktransportfahrzeug (MZF) mit Ladebordwand.
MZF gelten als sogenannte Nachschubfahrzeuge und können Geräte und weitere Arbeitsmaterialien transportieren. Bei der Übergabe überzeugten sich Landrat Dietmar Seefeldt, Oberbürgermeister Dominik Geißler, Kreisbeigeordneter Kurt Wagenführer sowie die beiden Brand- und Katastrophenschutzinspekteure Jens Thiele (SÜW) und Dirk Hargesheimer (Landau) sowie Thieles Stellvertreter Karsten Moock von dem Fahrzeug mit fest verbautem Regal, einem (Funk-)Arbeitsplatz und einer Freifläche für variable Beladung.
Landrat Seefeldt und Oberbürgermeister Geißler sind sich einig darin, dass es sich bei dem Mehrzweckfahrzeug um eine Bereicherung für die gemeinsame Katastrophenschutzeinheit handelt. „Der Einsatz im Ahrtal 2021 hat gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Einheit Information und Kommunikation ist. Einsatzkräfte aus Kreis und Stadt waren mit unserem gemeinsamen Einsatzleitwagen 2 vor Ort und haben wertvolle Koordinierungsarbeit geleistet“, sagte der Landrat. „Das neue MZF ist eine gute Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im Landkreis für den Katastrophenfall, der hoffentlich nie eintreten wird“, so der Oberbürgermeister.
Bis das Fahrzeug in der Südpfalz ankam, gab es einige Hürden zu überwinden, wie Kreisbeigeordneter Wagenführer berichtete: „Unter anderem wegen Corona und immensen Preissteigerungen kam es zu einigen Verzögerungen, sodass wir nun umso glücklicher sind, das MZF in unserem Fuhrpark zu haben.“
Seinen Standort wird das Fahrzeug künftig in Offenbach haben. „Wir sind froh, mit der Freiwilligen Feuerwehr in Offenbach einen so verlässlichen und leistungsstarken Partner zu haben“, betonte BKI Thiele. Dort sollen nach dem Bedarfs- und Entwicklungsplan für den Katastrophenschutz des Kreises künftig – neben anderen Standorten – die Fahrzeuge der interkommunalen Führungseinheiten von Stadt und Landkreis sowie weitere Materialien und Fahrzeuge vorgehalten werden. Der stellvertretende BKI Moock ergänzte: „In Offenbach haben wir das Glück, dass dort ausreichend Platz und Personal vorhanden ist, um das Fahrzeug im Übungs- oder Ernstfall an den jeweiligen Einsatzort zu bringen.“ Landaus BKI Hargesheimer erklärte, dass das neue MZF die bereits vorhandenen Einsatzleitwagen 2 technisch ergänze: „Damit sind wir für den Ernstfall gut gerüstet.“
Drei Personen finden in dem MZF Platz. Neben den technischen Geräten im verbauten Regal können bis zu drei Rollwägen mit weiterem Material transportiert werden. Die Kosten liegen bei rund 150.000 Euro, davon übernimmt die Stadt Landau rund 30 Prozent, also etwa 45.000 Euro, das Land steuert 30.000 Euro bei.
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