Sonntag, 21. April 2019

Vertragsunterzeichnung: Stadt Landau und Kreis SÜW kooperieren noch intensiver im Katastrophenschutz

14. April 2019 | noch keine Kommentare | Kategorie: Kreis Südliche Weinstraße, Landau, Regional

OB Hirsch und Landrat Seefeldt (r.) unterzeichnen den Vertrag. Mit dabei (hinten v.l.: Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer, Stellvertreter Michael Bumb, SÜW-Dezernent Helmut Geißer, Stefan Krauch und Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

Landau/SÜW. Die Stadt Landau und der Landkreis Südliche Weinstraße vereinbaren eine umfangreiche Kooperation im Katastrophenschutz, die einzigartig in Rheinland-Pfalz ist. Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt unterzeichneten den öffentlich-rechtlichen Kooperationsvertrag im Landauer Rathaus.

Damit stellen Stadt und Landkreis ihre bisher schon enge Zusammenarbeit auf eine aktuelle rechtliche Grundlage. OB und Landrat erläuterten bei einem Pressetermin gemeinsam mit dem für den Bereich Brand- und Katastrophenschutz zuständigen Kreisbeigeordneten Helmut Geißer, Kreisfeuerwehrinspekteur Jens Thiele, Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer und dem neuen Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Landau, Stefan Krauch, die Inhalte des Vertrags und die künftige Zusammenarbeit.

„Es ist schon etwas Besonderes, was wir machen“, so Hirsch. „Schon längst gelebt und jetzt in Schriftform gebracht, könnte man sagen“, so Hirsch. Man sei damit Vorreiter für Andere. Der frühere Landrat Gerhard Weber und Alt-OB Dr. Wolff hätten die Grundlagen für den Vertrag geschlossen. Hirsch: „Wir erweitern heute diese Vereinbarung“.

Landrat Seefeldt ergänzt und lobt die neuerliche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Kreis. Man habe alles gründlich ausgearbeitet und juristisch berücksichtigt. Jens Thiele sagte: „Das ist heute ein großer Tag, quasi ein Meilenstein, der auch Grenzen überwindet“. „Wir sind damit am Puls der Zeit“, ergänzt Stefan Krauch und Stadtfeuerwehrinspekteur Hargesheimer erinnert sich an nunmehr 39 Jahre interkommunaler Zusammenarbeit, die zunächst nur die Ausbildung betraf und dann ausgeweitet wurde. „Das ist in der Tat einzigartig in Rheinland-Pfalz“.

Die Zusammenarbeit soll auch künftig intensiviert werden. So führen Stadt und Landkreis eine gemeinsame Kreisausbildung der Feuerwehrangehörigen durch und arbeiten unter anderem in folgenden Gebieten des Katastrophenschutzes eng zusammen:
– Gemeinsame Abschnittsleitung Gesundheit (leitende Notärzte und organsiatorische Leiter)
– gemeinsame Schenlleinsatzgruppe des DRK, THW und DLRG,
– gemeinsame technische Einsatzleitung mit einem gemeinsamen Einsatzleitwagen 2,
-gemeinsame Atemschutzkomponente mit einem gemeinsamen Gerätewagen Atemschutz,
-gemeinsamer Gefahrstoffzug,
-Zusammenarbeit bei den „Mobilen Rettern“,
-Beschaffung gemeinsamer Ausrüstung für die Technische Hilfeleistung

Man will damit die Sicherheit der Bürger in Stadt und Kreis optimal gewährleisten. (desa)

Konzentriertes Schreiben: OB Hirsch und Landrat Seefeldt bei der Vertragsunterzeichnung.
Foto: Pfalz-Express/Ahme

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