Montag 12.Oktober 2026

Nach Urteil gegen „Plakatekleber“: Stadt Landau beginnt mit Austausch und Säuberung der Schilder

28. März 2018 | Kategorie: Landau

Rund 80 Hinweis- und Verkehrsschilder hat der als „Fassadenschmierer“ bekannt gewordene Landauer mit Plakaten beklebt.
Foto: ld

Landau. Der als „Plakatekleber“ bzw. „Fassadenschmierer“ bekannt gewordene Landauer, der unter anderem zahlreiche Verkehrs- und Hinweisschilder im Stadtgebiet mit Plakaten beklebt und schwer beschädigt hat, wurde am 23. März zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt.

Noch am selben Tag hat die Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Bauhof des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau damit begonnen, erste Hinweistafeln und Wegweisschilder von den Plakaten zu säubern und die beklebten verkehrsrelevanten Verkehrszeichen auszutauschen.

Da der Mann zum Anbringen der Plakate einen Klebstoff verwendet hat, der die reflektierenden Folien der Verkehrsschilder angreift, sind diese nicht mehr zu reinigen und müssen ausgetauscht werden.

Hinweisschilder ohne Folienüberzug können weitestgehend gesäubert werden. Die Arbeiten gehen sukzessive voran und sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden. (ld)

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2 Kommentare auf "Nach Urteil gegen „Plakatekleber“: Stadt Landau beginnt mit Austausch und Säuberung der Schilder"

  1. Änner ausm Nirchendwo sagt:

    Wie aus einem anderen Medium, welches in der Pfalz gelesen wird, erfährt man, dass der Herr Plakatekleber aus seiner Verurteilung exakt NICHTS gelernt hat. Einige Tage NACH seiner Verurteilung, zu der bereits seitens seiner Anwältin Revision eingelegt wird, wurden die neuen Plakatständer an den Ortseingängen bei Landau erneut beklebt. Daraufhin hat der Leiter der Stadtwerke sie Erneuerung der beschädigten Schilder eingestellt, bis er Mann hinter Schloss und Riegel sitzt, was noch einige Zeit dauern kann.

    Somit hat er für mich bewiesen, dass er Uneinsichtig und lernresistent, somit nicht resozialisierbar, ist. Er gehört m.E. unter dauerhafter psychiatrische Betreuung, und somit in die Landeck.

  2. Demokrat sagt:

    Nach meiner Meinung ist die Haftstrafe unangemessen und übertrieben. Sie soll lediglich zum Ausdruck bringen, welche Macht der Staatsapparat über die Menschen hat. Mir kommt das vor wie die Androhung von Beugungshaft wegen einem Strafzettel im Wert von 5 Euro oder ähnliches.
    Mich würden die Gesichter von jenen, die an dem Urteil mitgewirkt haben interessieren, wenn sie von Ihren hohen Rössern heruntergeholt werden, beim Arbeitsamt vorsprechen müssen und als hilfreiche Maßnahme auf einen Grundlehrgang für Microsoft Office geschickt werden.
    Das kann diesen weltfremden Gutmenschen und Wächtern unserer Gesellschaft aber nicht passieren, weil diese in der Regel beamtet sind und solche alltägliche Situationen nicht kennen.