
US-Präsident Barrack Obama gefällt es in Bayern: „Wunderschöne Landschaft“.
Foto: dts Nachrichtenagentur
München – Der G7-Gipfel auf Schloss Elmau hat offiziell begonnen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßte die Gipfelteilnehmer am Sonntagnachmittag (7. Mai) in dem Luxushotel im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.
Nach der offiziellen Begrüßung sprechen die Staats- und Regierungschefs zunächst über die Weltwirtschaft, ehe es um das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) geht. Am Sonntagabend steht die Außenpolitik im Mittelpunkt der Gespräche.
Bereits vor der offiziellen Begrüßung hatte Merkel zusammen mit US-Präsident Barack Obama das Dorf Krün besucht, in dem Schloss Elmau liegt. Dabei betonte die Kanzlerin die Freundschaft zwischen Deutschland und den USA: „Trotz mancher Meinungsverschiedenheiten, die wir heute haben, ist Amerika, sind die Vereinigten Staaten von Amerika unser Freund.“
US-Präsident Obama sagte, es sei „wunderbar, wieder hier in Deutschland zu sein“. „Es ist mein vierter Besuch als Präsident. Meiner großen Freundin und Partnerin, Bundeskanzlerin Merkel, Bürgermeister Schwarzenberger und den Einwohnern von Krün sowie dem deutschen Volk danke ich sehr herzlich dafür, dass Sie mich heute hier willkommen heißen, und ich danke auch für die ausgezeichnete Gastfreundschaft.“
Die Landschaft sei “ wunderschön“, so der Präsident, der ebenfalls die Beziehungen zwischen beiden Ländern lobte, weiter. „Heute Morgen feiern wir eines der stärksten Bündnisse, das die Welt je gekannt hat. Dabei habe ich eine einfache Botschaft an die Deutschen: Wir sind so dankbar für eure Freundschaft und für eure Führung. Zusammen stehen wir als untrennbare Bündnispartner in Europa und rund um die Welt.“
Das Treffen, an dem neben Merkel und Obama auch Frankreichs Präsident François Hollande, der britische Premier David Cameron, Kanadas Premier Stephen Harper, der japanische Regierungschef Shinzo Abe sowie Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi teilnehmen, wird von Demonstrationen begleitet: Die Gipfelgegner hielten zum Beginn des Treffens einen Sternmarsch nach Elmau ab.
Im Vorfeld des G7-Gipfels hatte es zudem Kritik an den hohen Kosten gegeben: „Nach unseren Berechnungen, die wir jetzt über einen längeren Zeitraum hin durchgeführt haben, sind das etwa 360 Millionen Euro“, bezifferte der Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, Rolf von Hohenhau, die Kosten. (dts Nachrichtenagentur)

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