Frankenthal – CDU-Kandidat Martin Hebich hat sich in der Stichwahl zum Amt des Oberbürgermeisters am 31. Mai gegen seinen Konkurrenten Andreas Schwarz von der SPD durchgesetzt.
Hebich erhielt 50,6 Prozent Stimmen, Schwarz allerdings nicht viel weniger: Er schnitt mit 49,4 Prozent der abgegebenen Stimmen ab. Die Wahlbeteiligung lag recht niedrig bei 37,3 Prozent.
Der bisherige Amtsinhaber Theo Wieder (CDU) trat nicht mehr an – es wäre seine dritte Amtszeit gewesen. Wieder ist auch Vorsitzender des Bezirksverbands Pfalz ist. Das wolle er auch bleiben, so der 59-Jährige. Sein Amt übergibt er Ende Dezember seinem Nachfolger.
Hebich – Jahrgang 1972 -ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von zehn und acht Jahren.
Er ist seit 2008 Bürgermeister der Stadt Frankenthal und zuständig für die Bereiche Planen und Bauen, Ordnung und Umwelt sowie den Eigen- und Wirtschaftsbetrieb Frankenthal. Zuvor war er in der Stadtverwaltung Ludwigshafen und davor beim Finanzamt Ludwigshafen tätig. In seiner Freizeit spielt er Klavier und Fußball, wandert und liest gerne.
Er wolle sich dafür einsetzen, dass in Frankenthal jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Nationalität, seinem Alter, seiner Behinderung, seinem Einkommen und seinem Vermögen eine echte Chance für ein würdevolles Leben in Eigenverantwortung hat“, so Hebich auf seiner Webseite. Niemand dürfe aufgegeben werden, eine Stadt müsse sich immer als eine Solidargemeinschaft verstehen, die Menschen nicht alleine lasse.
„Menschen in schwierigen Lebenslagen dürfen nie verwaltet, bevormundet und mit Transferleistungen abgefunden werden. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen. Ich möchte unsere Stadt als ein auf Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit beruhendes Gemeinwesen sehen.“
Die Vorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, gratulierte Hebich: „Er kennt die Stadt wie kein anderer und deshalb freue ich mich, dass er nun zum neuen Stadtoberhaupt gewählt wurde.“ (cli)
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