Nun ist die Hafenstraße also doch geschlossen. Statt meinen Hinweis auf die drohende Schließung als Anlass für eine gemeinsame Lösungsfindung mit Contargo zu nutzen, hat man in der Verwaltungsspitze das offensichtlich kommende Urteil ignoriert.
Eine niveaulose Schützenhilfe wurde dazu vom Verfasser des Zeitungsartikels in der Rheinpfalz am 13.10. u.a. mit dem Bild einer Hafenbar gegeben. Blamabel nur, dass das Oberverwaltungsgericht genau der Vorgabe der ersten Instanz folgte.
Dazu kommt, dass der Staatssekretär Herr Becht als zuständige Stelle in der Landesregierung in Mainz sehr früh zu erkennen gab, dass man das Urteil anerkennen wird. Von dort wird sogar in einem Schreiben am 9.11. bedauert, dass die mit der Stadt Wörth geführten Gespräche mit Thema alternativer Hafenstraße erfolglos blieben. Hier würde also ein Lösungsweg existieren.
Jetzt wird von der Verwaltung die mögliche Durchfahrt für Autos ein Teilsieg genannt? Was ist mit den Radfahrern, die diese Strecke bisher nutzten, um entweder zur Arbeit zu kommen oder zur Erholung dort gefahren sind? Sollen die jetzt auf das Auto umsteigen?
Sicher betrifft die Hafenstraße nur einen kleinen Teil der Bevölkerung. Das gesamte Vorgehen ist allerdings ein gutes Beispiel, wie mit den Bedürfnissen der Bürger umgegangen wird, sobald es nicht in große Visionen passt. Der gut gemeinte Hinweis auf Fortsetzung der Gespräche wurde als Angriff der CDU auf den Bürgermeister dargestellt, was zu diesem Zeitpunkt nicht korrekt war. Unsere Bedenken lagen hier in der Sperrung der Straße, welche jetzt alle Radfahrer und Fußgänger betrifft, egal welcher Partei sie angehören.
Mittlerweile machen wir uns allerdings Gedanken in Bezug auf andere Projekte, welche die Bürger in ähnlicher Weise betreffen. Ist die Verwaltungsspitze hier ebenfalls resistent gegen unsere Hinweise und Vorschläge? Themen gibt es im zweitgrößten Ort des Stadtverbandes genug, die alle Bürger betreffen. Beispiele sind hier u.a. die morgendliche Sperrung der Maximiliansstraße, Friedhofshalle, Bebauung Kappelmanngelände, um nur einige zu nennen.
Und dem Verfasser des Rheinpfalzartikels vom 13.10. empfehlen wir, eventuelle Besuche in einer Hafenbar erst nach dem Schreiben vorzunehmen. Das verbessert die Qualität der Arbeit.
Egon Förster
CDU Maximiliansau

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