Berlin – In der Diskussion um den Fachkräftemangel in der Pflege widerspricht Karl Lauterbach, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, dem Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege gezielt Fachkräfte in Südosteuropa anwerben will.
„Das ist kein sinnvoller Plan“, so Lauterbach der Online-Ausgabe der Passauer Neuen Presse. Erst einmal solle dafür gesorgt werden, „dass bestens qualifizierte Pflegekräfte, die wegen der schlechten Bedingungen und schlechten Bezahlung aus dem Beruf ausgestiegen sind, wieder zurückkommen“, ist Lauterbach überzeugt.
Sollte es dann noch großen Bedarf geben, könne man immer noch aus dem Ausland Personal anwerben, sagt der SPD-Politiker, der jedoch davon überzeugt ist, dass mit deutlich verbesserten Bedingungen die Chance besteht, Pflegekräfte, die ihren Beruf derzeit nicht mehr ausüben, wieder zurückzugewinnen.
Daher fordert Lauterbach ein Wiedereingliederungsprogramm für Berufsrückkehrer und mehr Lohn die ausgeschiedenen deutschen Pflegekräfte.
Das Ziel von Gesundheitsminister Spahn, Familienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), die den Pflegenotstand mittels verschiedener Maßnahmen in einem Jahr beseitigen wollen, hält Lauterbach zwar für „ehrgeizig“, „aber es ist zu schaffen“. (dts Nachrichtenagentur)

Diesen Artikel drucken



Berlin – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will den geplanten Pflegebonus nur an einen eng begrenzten Kreis von Pflegekräften zahlen. „Der Pflegebonus sollte ...
Berlin – Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat vor einem Vergleich der Gefahren durch die herkömmliche Grippe und dem neuartigen Coronavirus gewarnt. „Für ...
Berlin – SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach fordert mehr Klimaanlagen für Altenheime und Krankenhäuser. „Es kann nicht sein, dass jeder Supermarkt auf Kühlschrank-Niveau gekühlt ist ...
Berlin – Nach den drei Todesfällen unter Patienten des alternativen Krebszentrums Brüggen (Niederrhein) fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach einen besseren Schutz vor ...
Berlin – In den Altenpflegeheimen in Deutschland sind über 100.000 Pflegekräfte zusätzlich nötig, um die hohe Arbeitsbelastung zu senken und eine angemessene ...
Berlin – Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat zwei explizite Morddrohungen bekommen. Das bestätigte der SPD-Politiker dem Nachrichtenportal T-Online. Lauterbach tritt in der ...
Berlin – Knapp 40 Prozent aller Pflegekräfte sind der Ansicht, dass ihre Arbeit von der Gesellschaft nicht ausreichend anerkannt wird. Das geht ...
Berlin – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat die Studien des Imperial College zur Omikron-Variante gewürdigt. „Das Ergebnis der englischen Studie von Neil ...
Berlin- SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat kostenlose Corona-Tests für alle Reiserückkehrer gefordert. Notwendig sei angesichts der Unvernunft einiger Urlauber und der generell höheren ...














Für MEIN Empfinden ein sinnvoller Vorschlag von Herrn Lauterbach. Pflegekräfte, die ihren Job mit Herzblut gemacht haben (die den Anspruch an sich hatten, sich um die alten und kranken Menschen fürsorglich kümmern zu können, Zeit für sie zu haben, mal ihre Hand zu halten), sind oft an der hohen Belastung, zu wenig qualifiziertem Personal, zu schlechten Arbeitsbedingungen, der fehlenden Anerkennung und Wertschätzung sowie übler Bezahlung „zerbrochen“.
Wie soll das funktionieren bei den vielen Heimen die auf Basis von Gewinnmaximierung arbeiten?
Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen sind eine staatliche Aufgabe!!! In den nordischen Ländern, wo dies so strukturiert ist, funktioniert Pflege!!!