
Landrätin Theresia Riedmaier (2.v.r.), Bürgermeister der VG Herxheim, Franz-Ludwig Trauth (re.) und Ortsbürgermeister Peter Feser (Mitte mit Urkunde) mit engagierten Bürgern der Gemeinde Rohrbach.
Foto: kv-süw
Landau. Die Kreissieger des Landeswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreishaus prämiert.
Landrätin Theresia Riedmaier überreichte die Urkunden und gratulierte den Verantwortlichen zu ihren großartigen Leistungen.
Landrätin Theresia Riedmaier dankte alle SÜW-Gemeinden für Ihre Teilnahme. „Das sind alles Dörfer in denen man `leben´ kann, im wahrsten Sinne des Wortes. Alle Orte waren sehr engagiert, zeigen einen aktive Bürgergesellschaft und bieten ein hohes Maß an Lebensqualität. Der Reichtum des Landkreises sind unsere 75 Gemeinden. Sie bilden das Rückgrat der Südlichen Weinstraße“, zollte die Landrätin ihren Respekt.
Der Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ findet in diesem Jahr bereits zum 53. Mal statt. Riedmaier wies auf die Veränderungen in der Namensgebung hin – aus „Unser Dorf soll schöner werden“ wurde „Unser Dorf hat Zukunft“ – und machte deutlich, dass sich daran die Ansprüche an den Wettbewerb und die teilnehmenden Gemeinde abbilden. „Standen in den Anfängen des Wettbewerbs 1960 noch rein ästhetische Kriterien im Vordergrund so haben soziale, kulturelle und ökologische Kriterien ein immer stärkeres Gewicht erhalten. Heute stehen die Aspekte Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit an erster Stelle“, betonte Riedmaier.
Den Gemeinden biete der Wettbewerb die Möglichkeit der Positionierung und Reflektion. Man könne Bilanz ziehen und über die eigene Entwicklung nachdenken. Außerdem stärke die Teilnahme am Wettbewerb die dörfliche Gemeinschaft und das „Wir-Gefühl“. Die Pflege und Entwicklung des sozialen Miteinanders zwischen den Generationen und zwischen Alt- und Neubürgern lasse im Dorf Identität und Vertrautheit entstehen. Riedmaier weiter: „Sie haben mit ihrer Teilnahme Mut bewiesen und Großartiges geleistet. Darauf können Sie stolz sein“.
Kreissieger in der Hauptklasse wurde Rohrbach mit 79 von 100 möglichen Punkten. Rohrbach überzeugte die Jury durch das vielfältig ausgeprägte, kulturelle Leben im Dorf, wie beispielsweise den „Rohrbacher Buchwinter“, den „Rohrbacher Kultursommer“ oder den „Zimtzauber“. Die „Rohrbacher Bürgerhilfe“, welche aus der Dorfmoderation heraus entstanden ist und der Verein „Rohrbach tut gut!“ haben sich ganz dem sozialen Engagement und dem Allgemeinwohl verpflichtet. Außerdem wurde von der Jury positiv bewertet, dass Rohrbach eine Kontinuität in der Dorfentwicklung aufweist und das gemeindliche Leitbild „Tradition und Zukunft“ Zug um Zug umgesetzt wird.
Den zweiten Platz auf Kreisebene belegte Klingenmünster (73 Punkte). Hier wurde von der Jury die attraktive Ortsgestaltung trotz der hohen Verkehrsbelastung gelobt. Die gute und funktionsfähige Infrastruktur spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass es keine Leerstände von Gebäuden gibt. Im Besonderen hob die Jury den barrierefreien Straßenausbau hervor. Punkten konnte Klingenmünster auch mit der Initiative „Zukunft Minschder“, die sich aus vier Arbeitsgruppen zusammensetzt, welche die Zukunftsfähigkeit des Dorfes vorantreiben. Das historische Ensemble im Ortskern befindet sich desweiteren in einem sehr gepflegten Zustand.
Roschbach auf dem dritten Platz zeigte sich als Gemeinde in Aufbruchsstimmung mit hochmotivierten Bürgern. Seit 2013 ist Roschbach Schwerpunktgemeinde der Dorfentwicklung, eine Vielzahl guter Projektideen ist vorhanden. Außerdem beeindruckten das vielfältige Vereinsleben und die hohe Gestaltqualität der Ortsmitte die Jury.
Die Kreissieger dürfen sich über Prämien des Landkreises in Höhe von 500 Euro, 400 Euro und 300 Euro freuen.
Die beiden erstplatzierten Gemeinden, Rohrbach und Klingenmünster, haben sich zudem für den Gebietsentscheid Rheinhessen-Pfalz, qualifiziert. Am 4. Juli werden hierzu die Ergebnisse bekannt gegeben. (kv-süw)

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